Das GA-Torfieber grassiert wieder
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In der Landesliga reisen die Siegburger als Außenseiter zum HSG Frechen. Die Niederpleiser Reserve gastiert beim Stolber SV, und der TuS Dollendorf empfängt Geislar-Oberkassel zum Derby.
HSG Siebengebirge-Thomasberg II - Fortuna Köln (Samstag, 19.15 Uhr): Nur allzu gerne erinnert sich HSG-Trainer Michael Müller an das Hinspiel, als seiner Mannschaft bei den vor Saisonbeginn hochgehandelten Gästen der erste Saisonsieg gelang. Inzwischen stehen beide Teams im oberen Mittelfeld. Müller erwartet demnach auch ein Spiel auf Augenhöhe. "Köln hinkt den eigenen Erwartungen ein wenig hinterher.
Wir spielen bislang eine sehr ordentliche Runde. Ich bin mal gespannt", freut sich Müller auf das Duell mit den Kölnern, an deren Seitenlinie mit Edi Grunwald der ehemalige Trainer der HSG-Reserve und der Oberligamannschaft steht. "Wir werden nach dem Spiel sicherlich ein Bier miteinander trinken. Vorher aber geht es um zwei Punkte, die wir natürlich gerne am Sonnenhügel behalten möchten", so Müller.
HSV Frechen - Siegburger TV (Samstag, 19 Uhr): Nach den beiden Siegen treten die Siegburger zwar mit Respekt, aber auch einer Menge Selbstbewusstsein beim Zweiten an. "Die beiden Erfolge haben uns gut getan. Wir sind zwar Außenseiter, wollen Frechen aber die Punkte nicht kampflos überlassen", so Trainer Gordon Hildebrand. Wichtig, so der Übungsleiter weiter, sei vor allen Dingen eine sattelfeste Defensive gegen die Tormaschine der Liga.
Stolberger SV - HSG Niederpleis/St. Augustin II (Samstag, 17.45 Uhr): Am Wochenende führt die Reise der Niederpleiser Reserve nach Stolberg. Die Gastgeber haben sich im oberen Drittel festgesetzt, ohne allerdings noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. "Wenn wir das Remis aus dem Hinspiel wiederholen könnten, wäre ich zufrieden", sagt Trainer Hendrik Geffert.
TuS Dollendorf - HSG Geislar-Oberkassel (Samstag 18 Uhr, Sporthalle Königswinter): Zum zweiten Heimspiel in Folge erwarten die Dollendorfer nun die Mannschaft aus Geislar und Oberkassel zum Derby. "Wir wollen mal sehen, was im Derby möglich ist. Die Favoritenrolle liegt aber bei unserem Nachbarn", sagt Trainer Jürgen Ließem, der auf eine Partie hofft, in der seine Mannschaft lange mithalten kann. kjo
Artikel vom 10.02.2012