Schach: Ein dramatisches Finale | GA-Bonn
GA Bundesliga-Trainer mit Gewinnspiel

Schach

Ein dramatisches Finale

BONN.  Die 16. Godesburg Open sind mit einer Überraschung zu Ende gegangen. In einem dramatischen Finale verlor der bis dahin führende Igor Rausis (Godesberger SK) seine letzte Partie unerwartet gegen den allerdings sehr starken Jefim Rotstein von den SF Ford Köln.

Im letzten Spiel kassierte Igor Rausis die erste Niederlage und musste die Hoffnungen auf den Turniersieg begraben. Foto: Horst Müller

So konnte dessen Sohn Arkadij Rotstein (SG Porz) durch seinen Sieg über Christian König (SC Bonn/Beuel) das Turnier noch mit einem halben Zähler Vorsprung gewinnen. Sein Siegerpreisgeld betrug 600 Euro. Rausis hätte schon ein Remis zum Titel genügt, denn er hatte die bessere zweite Wertungszahl. Hinter ihm kam sein Bezwinger Jefim Rotstein punktgleich auf Rang drei.

Große Freude herrschte beim Ausrichter Godesberger SK, denn Wolfgang Weiler sicherte sich nach einem Erfolg über Bülent Saglam (Doppelbauer Kiel) mit fünf Siegen und vier Punkteteilungen unbesiegt Rang vier. Gemeinsam mit Boris Khanukov (BSC Wuppertal), der sein Punktekonto gegen Oliver Schwarz (SV Bad Schwartau) auf 6,5 Zähler erhöhte, kam als weiterer Godesberger Olaf Horstmann gleichauf noch in die sechs Preisränge. Er siegte gegen Leo Evers (SG Porz).

Mit sechs Punkten gingen gleich neun Teilnehmer durchs Ziel. Hinter Yuri Boidman vom SC Heimbach-Weiss/Neuwied konnten sich mit GSK-Klubmeister Sebastian Brandt (8. Platz), Stephan Bröhl (9.) und Johannes Florstedt (14.) drei weitere Starter des GSK nicht nur über die gute Platzierung, sondern auch über Preise freuen. Florstedt war zudem bester Jugendlicher, er lag punktgleich vor dem Fritzdorfer Talent Oliver Bachem.

In der Ratingklasse II (unter 1800 DWZ) siegte Heiko Jantz (SF Sinzig), und in der Ratingklasse III (unter 1500 DWZ ) kam Niklas Schulte-Geers punktgleich vor Peter Leymann (beide Godesberger SK) ins Ziel. Die Ratingklasse IV (unter 1200 DWZ) wurde von Adrian Pislaru vor seinem Bruder Marius mit je drei Zählern gewonnen. Und ganz zum Schluss gab es noch einen Preis für Marius Pislaru, denn Jan Mantau (GSK) spendete sein Startgeld nach berufsbedingtem Verzicht für einen GSK-Jugendlichen.

Im Turnier zeigten auch viele Talente ihr Können. Durch großartige Leistungen verbesserte sich Niklas Schulte-Geers (GSK) um 163 DWZ. Adrian Pislaru (GSK) gewann 146 DWZ hinzu, Justus Köhler (VdSF Stadtv. Bonn) 135. Ferner meldete Sven Brungs (SG Porz) ein Plus von 124, Julius Chittka (Ratinger SK) von 127. Nicht zuletzt sei aus der Region noch Niklas Dohr (Turm St. Augustin) mit 123 zu nennen.

Abo-Bestellung

Anzeige

Umfrage

Das deutsch-deutsche Traumfinale ist perfekt. Bleibt nur die Frage: München oder Dortmund?

Bayern München
Borussia Dortmund

Leserfavoriten

Folgen Sie uns auf Google+