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Eishockey
Drei Jahre nach der Fast-Insolvenz grüßen die Kölner Haie von der Tabellenspitze
Von Martin Sauerborn
KÖLN. Was wie eine Selbstverständlichkeit wirkt, ist in Wirklichkeit eine "Phönix-aus-der Asche"-Geschichte. Die Kölner Haie sind im Februar 2013 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder das, was sie waren und auch danach immer sein wollten.
Gewohntes Bild: John Trip und Nathan Robinson bejubeln ein Haie-Tor. Foto: dpa
Knapp drei Jahre nach der Fast-Insolvenz grüßen die Kölner nämlich souverän von der Tabellenspitze. Sie sind nach dem 2:1-Auswärtssieg am Dienstag bei den Hannover Scorpions aktuell das Maß der Dinge in der DEL. Und wenn in den ausstehenden sechs Hauptrundenpartien nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, wird die Mannschaft bei derzeit fünf Zählern Vorsprung ab 20. März auch von der Pole-Position aus in das Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft starten.
Der Auftritt in Hannover kann als weiterer Beweis für die Stabilität der Haie der Saison 2012/13 herangezogen werden. Nur zwei Tage nach dem nervenaufreibenden 4:3 im Topspiel bei Adler Mannheim, gelang es den Kölnern erneut, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. "Es war wieder ein enges Spiel, in dem wir am Ende wieder das nötige Quäntchen Glück erzwungen haben", analysierte Stürmer Felix Schütz.
Vor den beiden Wochenendpartien morgen beim Tabellendritten Krefeld und am Sonntag in der heimischen Lanxess-Arena gegen Straubing (14.30 Uhr) konnte KEC-Trainer Uwe Krupp mit Genugtuung registrieren, dass sein Saisonplan für die Hauptrunde aufzugehen scheint. Trotz einiger grandioser Aussetzer, etwa in Hamburg (1:7), Iserlohn (1:6) oder Nürnberg (3:6), zählt die Defensive der Haie zum Feinsten, was die DEL zu bieten hat.
Der beste DEL-Torwart kommt mit Danny aus den Birken aus Köln, und mit dem Schweden Andreas Holmqvist (11 Tore/33 Vorlagen) steht auch der punktbeste Verteidiger der Liga in Reihen des KEC. Hinzu kommt, dass mit Nathan Robinson und Chris Minard zwei Sorgenkinder wieder in Form gekommen sind.
Gute Aussichten also für die Haie, die zudem einen Joker in der Hinterhand haben. Marco Sturm konnte aufgrund einer Adduktorenverletzung ja bislang noch nicht zeigen, was er in 1006 NHL-Spielen gelernt hat. "Er wird diese sehr gute Mannschaft noch besser machen", sagt Uwe Krupp.
Artikel vom 21.02.2013
Regio-Sport
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