Taekwondo-DM in Nürnberg

Yanna Schneider ist Deutsche Meisterin

Nürnberg. Yanna Schneider hat bei den Deutschen Taekwondo-Meisterschaften in Nürnberg den Titel gewonnen. Die Bonnerin rundete mit ihrem ersten nationalen Titel bei den Senioren das gute Ergebnis des TKD Swisttal ab. Auch der OTC Bonn gewann zwei Medaillen.

Vier Mal Bronze in Folge können sich sehen lassen. Zumal Yanna Schneider diese dritten Plätze bei hochkarätigen internationalen Turnieren erreicht hat. Doch schon vor zwei Wochen kündigte sie in den sozialen Medien an, sie will mehr. "So langsam muss der große Sprung einfach mal gelingen", schrieb sie. 13 Tage später ist ihr der große Sprung gelungen. Ausgerechnet bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg, ausgerechnet gegen die Rivalin um den WM-Platz Alema Hadzic. Yanna Schneider ist Deutsche Meisterin im Taekwondo. Zum ersten Mal hat sie den Titel bei den Senioren gewonnen. Im Halbfinale setzte sie sich deutlich gegen Laura Trifkovic durch. Im Endkampf traf sie auf Hadzic und gewann den Fight mit 17:11-Punkten. "Ich war natürlich schon ein wenig mit in der Favoritenrolle", so Schneider, die bei den Turkish Open Hadzic bereits besiegte. "Es ist natürlich ein gutes Gefühl, Deutsche Meisterin zu werden, aber auch, die Konkurrentin im Kampf um die WM-Quali im direkten Vergleich zu besiegen." Für die Weltmeisterschaft in Manchester im Mai dürfte Schneider somit Argumente bei der Bundestrainerin Yeonji Kim gesammelt haben.

Auch die weiteren Ergebnisse des TKD können sich sehen lassen. Martin Stach kämpfte sich mit Siegen über Jonas Schuster, Valentin Ekkert und Mohamad Omeirat bis in den Endkampf vor. Dort musste er sich jedoch Adnan Hamzam Kerim deutlich geschlagen geben. Das erst 17-jährige Talent Ranye Drebes kämpfte sich ebenfalls bis ins Halbfinale vor, verlor den Kampf gegen Imram Özkaya im Golden Point. Ebenfalls über Bronze freuten sich Khaled Sharif und Hosna Hakim vom OTC Bonn.

Auch bei den Junioren schnitt der TKD Swisttal erfolgreich ab. Phillip Davids erreichte nach zwei Siegen den Endkampf, musste sich dort aber nach einem packenden Kampf knapp geschlagen geben. Bronze gab es für Sophie Stoiber und Melik Cavga.