18. Deutsche Post Marathon

Semere Fsehhation im Halbmarathon vorn

Semere Fsehhation gewinnt den Halbmarathon

Semere Fsehhation gewinnt den Halbmarathon

Bonn. Semere Fsehhation hat den Halbmarathon beim 18. Deutsche Post Marathon gewonnen. Der Mann aus Eritrea gewann vor Lokalmatador Christian Schreiner. Michelle Rannacher gewann bei den Frauen.

Langstreckenläufer sind in der Regel mitteilungsbedürftig. Auch wenn die Luft zum Atmen im Ziel manchmal knapp ist. Vor allem sprudeln die Worte, wenn die Leistung stimmt. Bei Christian Schreiner, der für die LAZ Puma Bonn/Rhein-Sieg an den Start geht, blieben die Lippen diesmal geschlossen. Schreiner hatte den Halbmarathon im Rahmen des 18. Deutsche Post Marathon in Bonn in einer Zeit von 1:09:25 Stunden bewältigt. Bei guten äußeren Bedingungen. Für Schreiner offenbar nicht schnell genug. Denn der Zweiplatzierte sparte sich jeden Kommentar und entschwand wortlos.

>>Alle Ergebnisse des Deutsche Post Marathon Bonn 2018 gibt es hier.<<

Semere Fsehhation dagegen hatte einiges zu erzählen. Kein Wunder, denn der Mann aus Eritrea hatte den Halbmarathon gewonnen. „Bis Kilometer 18 bin ich mit Christian Schreiner zusammengelaufen“, berichtete der 30-Jährige, der für die LG Rhein-Wied an den Start geht. „Dann bekam ich die zweite Luft.“ Im Ziel reichte die Tempoverschärfung zu 1:09:08 Stunden. Für Fsehhation bedeutete das persönliche Bestzeit. Auch der Drittplazierte, Simon Schwarz aus Meckenheim, hatte nach der Halbmarathondistanz, die insgesamt 7906 Läuferinnen und Läufer in Angriff nahmen, viel zu erzählen. „Die Bedingungen waren super. Ich leide unter Heuschnupfen. Da kam der Regen heute Morgen vor dem Start wie gerufen.“ Schwarz hatte sich den Lauf sehr gut eingeteilt. „In der zweiten Rennhälfte bin an die beiden Führenden näher herangekommen. Aber bis ganz nach vorne hat´s nicht mehr gereicht.“ Das aber tat der guten Laune des Meckenheimers, der eigentlich Triathlet ist und bereits am Bonn Triathon teilgenommen hat, keinen Abbruch. Auch bei den beiden schnellsten Frauen gab es strahlende Gesichter.

 

Michelle Rannacher aus Gütersloh war bei ihrer ersten Teilnahme in Bonn mit einer Endzeit von 1:18:49 Stunden nicht zu schlagen. Auch nicht von Nora Schmitz aus Euskirchen, die 1:19:31 Stunden benötigte. Dritte wurde Julia Kümpers von der Aachener TG in 1:21:53 Stunden. Für die Siegerin bedeutete das Ergebnis in Bonn Wiedergutmachung. „Ich musste letzte Woche bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Umso mehr freut es mich, dass ich hier gewinnen konnte.“