Fortuna Bonn

SSF-Volleyballerinnen erobern dritten Platz zurück

Alaaf: Die Karnevalstrikots hatten die Bonner Volleyballrinnen offenbar inspiriert.

Alaaf: Die Karnevalstrikots hatten die Bonner Volleyballrinnen offenbar inspiriert.

BONN. Mit großer Spielfreude haben die Damen der SSF Fortuna Bonn den TV Cloppenburg mit 3:0 geschlagen und den dritten Platz in der 3. Liga zurückerobert.

Mit einem souveränen 3:0-Heimerfolg (25:18, 25:21, 25:13) über den TV Cloppenburg haben sich die Volleyballerinnen der SSF Fortuna Bonn in beeindruckender Manier für die 2:3-Hinspielniederlage revanchiert. Zudem eroberten die Bonnerinnen in der Drittligatabelle den dritten Platz zurück.

In ihren neuen Karnevalstrikots sprühten die Fortuna-Damen von Beginn an vor Spielfreude und fanden schnell in ihr System. Vor allem Sarah Höckendorf übte über die gesamte Partie hinweg mit präzisen Aufschlägen in die Schnittstellen Druck aus. Im Gegensatz zum Hinspiel kam Cloppenburg erst gar nicht dazu, sein schnelles Spiel aufzuziehen.

Zudem bot Trainer Albert Klein mit der Mittelblockerin Carola Schaefermeyer eine zusätzliche Angreiferin auf, was sich insbesondere dann auszahlte, wenn das Spiel schnell wurde. Und so lagen die SSF-Damen von Beginn an in Führung. Als die Gastgeber auf 13:6 davongezogen waren, konnte Cloppenburg kontern und den Rückstand auf vier Punkte reduzieren (9:13). Dabei blieb es allerdings. Denn die Bonnerinnen legten noch mal zu und brachten den Durchgang souverän zu Ende.

Auch im zweiten Satz erarbeitete sich Bonn schnell einen Drei-Punkte-Vorsprung (10:7). Diesmal allerdings ließ sich Cloppenburg nicht abschütteln. Im Gegenteil: Das Team aus Niedersachsen glich postwendend zum 10:10 und hielt den Satz lange offen. „Bis auf diese kleine Konzentrationsschwäche haben wir den Gegner drei Sätze lang dominiert“, freute sich Trainer Albert Klein. Tatsächlich fing sich die Fortuna schnell wieder, legte erneut einen gelungenen Endspurt hin und erspielte sich ein kleines Punktepolster (24:20), um auch den zweiten Durchgang sicher einzutüten.

Mit einer 2:0-Satzführung im Rücken ließen die Rheinländerinnen den Gästen im dritten Satz keine Chance mehr. Mit einer 6:0-Führung sorgten die Bonnerinnen schnell für klare Verhältnisse. Als der Turnverein noch einmal herankam (9:13), zogen die SSF-Damen die Zügel an und hielten Cloppenburg auf Abstand (17:10). Beim Stand von 21:13 sorgten die Gastgeber mit einer erneuten Serie für ein schnelles Ende des nun ungleichen Duells. „Die zweiwöchige Pause hat uns gut getan. Die Spielerinnen waren frei im Kopf und haben die taktischen Vorgaben optimal umgesetzt“, lobte Klein.

SSF Fortuna Bonn: Lück, Monien, Schaefermeyer, Lohmann, Höckendorf, Neumann, Zobe, Adams, Czyz, Hensel, Kick, Bertram, Lamby, Faller.