Volleyball-Regionalliga

SSF Bonn nach sechs Spieltagen noch sieglos

Viel Bemühen, aber der Erfolg will sich nicht einstellen: Michael Enzensberger (am Ball) und die SSF Fortuna warten weiter auf den ersten Sieg in der Regionalliga.

Viel Bemühen, aber der Erfolg will sich nicht einstellen: Michael Enzensberger (am Ball) und die SSF Fortuna warten weiter auf den ersten Sieg in der Regionalliga.

BONN. Die Bonner Regionalliga-Volleyballer verlieren beide Heimspiele gegen Brühl und Düsseldorf mit 0:3 und liegen auf dem letzten Tabellenplatz.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Für die Regionalliga-Volleyballer der SSF Fortuna Bonn lief es suboptimal. Gleich zweimal traten sie in Heimspielen in der Hardtberghalle an, doch beide Partien gingen jeweils mit 0:3-Sätzen verloren.

Den Auftakt machte das Derby gegen den Brühler TV. Gegen den gefühlten Tabellennachbarn rechnete sich das Team um Kapitän Micha Enzensperger etwas Zählbares aus. Das Ziel: Endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Doch ersatzgeschwächt und auf einigen Positionen durch Spieler aus der zweiten Mannschaft ergänzt, verloren die Bonner die Partie deutlich mit 0:3 (18:25, 22:25, 23:25). „Brühl erwies sich als abgeklärter und spielte insgesamt mit weniger Fehlern“, erklärte Enzensperger die Niederlage.

SSF Fortuna: Bach, Dombrowski, Hopf, Enzensperger, Frantzen, Krämer, Kutschke, Maasewert, Webus, Weigeldt.

Rund 19 Stunden später empfingen die Bonner dann den bis dato ungeschlagenen Mitkonkurrenten ART Düsseldorf. „Ohne personelle Ausfälle haben wir uns besser präsentiert als am Vortag“, so Enzensperger. Der erste Durchgang ging klar und verdient an die favorisierten Gäste. „Dann haben wir besser ins Spiel gefunden und uns mehrfach eine Führung herausgespielt. Leider ist es uns nicht gelungen, diese jeweils ins Ziel zu retten.“ So stand schließlich erneut ein 0:3 (17:25, 20:25, 21:25) zu Buche. „Es hat in der Endphase der Sätze den Anschein gehabt, als hatten wir Angst vor dem eigenen Sieg“, resümierte Enzensperger. Die Mannschaft von Manni Kaiser liegt nach sechs Spieltagen noch sieglos auf dem zehnten und damit letzten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende führt die Reise zum Tabellenfünften nach Aachen.

SSF Fortuna: Bach, Dombrowski, Enzensperger, Gehm, Hopf, Frantzen, Maasewert, Malinowski, Weigeldt.