ADAC GT Masters

Luca Ludwig mit mageren Ergebnissen auf dem Nürburgring

Start zum Sonntagrennen vor gut besetzten Tribünen: Luca Ludwig im roten Ferrari liegt im vorderen Mittelfeld.

Start zum Sonntagrennen vor gut besetzten Tribünen: Luca Ludwig im roten Ferrari liegt im vorderen Mittelfeld.

Nürburgring. Bei dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring sind die beiden Bornheimer Rennfahrer Luca Ludwig und Dominik Schwager nur auf den Rängen neun und 13 gefahren. Der Sieg ging an Mercedes und Audi.

Strahlende Gesichter bei den Siegern der beiden Läufe zum ADAC GT Masters auf dem Nürburgring – lange Gesichter bei den Lokalmatadoren Luca Ludwig und Pierre Kaffer: Den Lauf am Samstag gewann das Duo Indy Dontje und Maximillian Buhk auf Mercedes AMG GT3. Das Rennen am Sonntag entschieden Frank Stippler und Filip Salaquarda auf einem Audi R8 LMS für sich. Der Bornheimer Luca Ludwig und sein Teamkollege Dominik Schwager belegten auf dem Ferrari 488 GT3 am Samstag den neunten und am Sonntag den 13. Rang. Der aus Burgbrohl stammende Pierre Kaffer und Elia Erhart kamen auf einem Audi R8 LMS unter 35 Startern auf die Ränge 17 und 27.

Frank Stippler hatden richtigen Riecher

„Unser Auto lief eigentlich gut“, resümierte Ludwig nach dem zweiten Rennen, obwohl man sowohl in den freien Trainings als auch im Qualifying als beste Platzierung Rang 16 erreicht hatte. „Im freien Training geht es ja nicht um die Zeiten. Wir haben das Auto abgestimmt und versucht, die Reifen zu schonen“, so Ludwig. Dass sein Kollege Schwager im Qualifying für das Samstagrennen nur den 21. Startplatz erreichte, war dagegen nicht geplant.

Die Ferrari-Piloten machten das Beste draus und kämpften sich im ersten Rennen bis auf den neunten Rang vor. Hierbei profitierten sie auch von einer 30-Sekundenzeitstrafe des ursprünglich zweitplatzierten Duos Ricardo Feller und Christopher Haase. Startfahrer Feller hatte sich einen Frühstart geleistet. Kaffer/Erhart, von Platz 33 ins Rennen gegangen, machten immerhin noch 16 Plätze gut. Allerdings profitierte das Duo von zahlreichen Ausfällen. „Das Feld liegt hier so dicht zusammen. Im Qualifying waren die ersten 32 Piloten innerhalb einer Sekunde. Wenn es so eng ist, kann man kaum überholen. Entscheidend ist dann das Qualifying“, erklärte Kaffer.

Auch im zweiten Qualifying hatten die Lokalmatadore Schwierigkeiten, sich eine gute Ausgangsposition zu sichern. Ludwig fuhr nur die 18. schnellste Zeit. „In meiner schnellen Runde hat mich ein Lamborghini blockiert. Das hat mindestens zwei Zehntel gekostet. Das ist der Unterschied zwischen Platz 18 oder Platz neun“, so Ludwig. Auch das Duo Kaffer/Erhart verwachste. „Wir hatten nicht den Mut, bis zum Ende des Qualifyings zu warten. Da es nach Regen aussah, sind wir gleich zu Beginn auf Zeitenjagd gegangen. Die Strecke wurde dann gegen Ende schneller“, ärgerte sich Kaffer über Startplatz 28.

Den richtigen Riecher hatte dagegen Stippler. Der Audi-Pilot war zur richtigen Zeit auf der Strecke und drehte ohne Behinderung seine schnelle Runde und sicherte sich die Pole-Position. Im Rennen erwischte er dann einen guten Start und vergrößerte kontinuierlich seinen Vorsprung, während sich die Verfolger gegenseitig behinderten.

„Ein großartiger Tag. Gleich in unserer ersten Saison im ADAC GT Masters einen Lauf zu gewinnen, ist fantastisch“, freute sich sein Teamkollege Salaquarda. In der Gesamtwertung liegt Luca Ludwig mit 35 Zählern jetzt auf dem elften Rang. Tabellenführer bleiben die Corvette-Piloten Marvin Kichhöfer und Daniel Keilwitz mit 86 Punkten.

Ergebnisse:Samstag: 1. Indy Dontje/Maximilian Buhk ( Mercedes AMG GT3), 2. Mirko Bortolotti/Andrea Caldarelli (Lamborghini Huracan GT3), 3. Markus Pommer/Maximilian Götz (mercedes AMG GT3). Sonntag: 1. Frank Stippler/Filip Salaquarda (Audi R8 LMS), 2. Markus Pommer/Maximilian Götz (Mercedes AMG GT3), 3. Mike Ortmann/Markus Winkelhock (Audi R8 LMS).