Rendschmidt und Helding

Kanuten aus Niederkassel siegen bei den westdeutschen Meisterschaften

Zwei Titel im Zweierkajak fuhren Alexander Helding (Dritter von rechts) und Kai Rendschmidt (Vierter von rechts) ein.

Zwei Titel im Zweierkajak fuhren Alexander Helding (Dritter von rechts) und Kai Rendschmidt (Vierter von rechts) ein.

NIEDERKASSEL. Bei den westdeutschen Meisterschaften auf der Regattastrecke in Duisburg-Wedau fuhren die Kanuten des WSV Blau-Weiß Rheidt eine ganze Reihe von Erfolgen ein.

Besonders stark präsentierten sich die beiden Leistungsklasse-Fahrer Alexander Helding und Kai Rendschmidt. Gemeinsam gewann das Duo im Zweierkajak sowohl über 200 als auch über 500 Meter. Doch auch im Einer trumpften die beiden auf. Rendschmidt holte Bronze über die 1000-Meter-Distanz; über 500 Meter verpasste der Bruder von Olympiasieger Max Rendschmidt den Sprung auf das Podest mit dem vierten Platz nur knapp. Dieser gelang Helding, der in diesem Rennen Rang drei belegte. Darüber hinaus triumphierte Helding auf der 200-Meter-Strecke und feierte damit seinen dritten Meistertitel.

Bei den Juniorinnen wurden Marie Heister und Anna Nikolakopoulou im Zweierkajak über die 5000-Meter-Langstrecke Dritte. Über 500 Meter fuhren die beiden auf Platz sechs, über 200 Meter auf Rang sieben. Außerdem startete Marie Heister im Einer und fuhr über 1000 Meter auf Platz acht.

Bei der männlichen Jugend verpasste Matthias Panzer mit Rang vier im Zwischenlauf haarscharf die Teilnahme am A-Endlauf; im B-Finale belegte er den fünften Rang. Auf der Kurzstrecke über 200 Meter fuhr er ebenfalls ins B-Finale und wurde Vierter. Bei den männlichen Schülern A gewann Jonas Heister den C-Endlauf über 1000 Meter.

In der Altersklasse der weiblichen Schüler B gingen für den WSV im Viererkajak Ida Rauen, Anna Clasen, Eva Ludwig und Luise Panzer an den Start. Sie paddelten über 500 Meter auf Rang neun. Auf der Langstrecke über 2000 Meter gelang dem blau-weißen Quartett mit Platz drei sogar der Sprung auf das Podium.

Die Schülerspiele setzten sich aus Paddeln, Laufen und einem Kanu-Parcours zusammen, außerdem stand ein 100-Meter-Sprint im Kanu auf dem Programm. Bei den Achtjährigen belegte Johannes Panzer Rang fünf vor seinem Vereinskollegen Bastian Dörr. Der neun Jahre alte Hannes Holst wurde Neunter, Jannis Rademacher Zehnter.