Beim RFV Oberbachem

Im wilden Westen von Wachtberg in der Grube Laura

20.08.2013 WACHTBERG. Ein farbenprächtiges Bild bot sich den Gästen auf der Anlage des RFV Oberbachem. Wo sonst das Weiß und Schwarz des klassischen Reitsports überwiegen, ging es beim ersten Westernturnier des Vereins nun amerikanisch-bunt zu.

So bunt wie ihre Reiter, so vielfältig zeigten sich auch die teilnehmenden Pferde. Vom Shetlandpony über amerikanische Appaloosa, die von spanischen Pferden abstammen, Quarter- und Paint Horses bis hin zum deutschen Warmblut war alles vertreten. In 17 Aufgaben und Sonderprüfungen stellten sich 40 Reiterinnen und Reiter den Herausforderungen der Einsteigerklassen von Europas größter Westernreitervereinigung EWU (Erste Westernreiter Union Deutschland).

Dabei zeigte sich nicht nur, wie schwierig das punktgenaue Dirigieren eines Pferdes (in der Disziplin Horsemanship), sondern auch das Überwinden einer schmalen Brücke im Trail sein kann. Was sich für den Westernanfänger in Form eines bunten Tores noch als nahezu unlösbares Hindernis darstellte, wurde von den Teilnehmer der höheren Leistungsklasse souverän gemeistert.

Trotz des unbeständigen Wetters waren zahlreiche Zuschauer  in die Grube Laura gekommen, um bei Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen das exotische Sportereignis zu bestaunen. Und auch wenn die einzelnen Aufgaben zu Beginn noch fremd und ungewohnt erschienen, setzte sich der Sachverstand des pferdebegeisterten Wachtberger Publikums schnell durch, und alle Teilnehmer erhielten den verdienten Applaus, bilanzierte Patrick Kandel.

Dank der Richterin Ingrid Bongart sowie des Ringstewards Monika Herweg, eines aufmerksamen und flexiblen Organisationsteams rund um die Breitensportbeauftragte Birgit Kandel  und vieler ehrenamtlichen Helfer war bereits der erste Versuch des RFV Oberbachem im Westernsport ein voller Erfolg. (bd)