"Ich wollte in die Bundesliga"

<b>Neu in Beuel: </b>Yunwong Wu.

<b>Neu in Beuel: </b>Yunwong Wu.

Wie Beuels neuer chinesischer Badminton-Spieler Yunwong Wu über Oberpleis nach Bonn kam

Bonn. Beim 8:0-Erfolg gegen Regensburg feierte der Chinese Yunwong Wu am Wochenende ein gelungenes Debüt für den Badminton-Bundesligisten 1. BC Beuel. Mit Wu sprach Angelika Heidger.

General-Anzeiger: Was waren Ihre größten Erfolge in China?

Yungwong Wu: 2002 war ich chinesischer Meister im Herreneinzel. 2003 stand ich im Herreneinzel im Halbfinale der Indonesia Open.

GA: Wie sind Sie von China nach Beuel gekommen?

Wu: Über Ang Li, den Trainer in Oberpleis, bin ich erstmals nach Deutschland gekommen. Ich habe in der letzten Saison zwei Spiele für Oberpleis in der Oberliga gemacht. Ich wollte weiter in Deutschland spielen, aber dann gerne in der Bundesliga. Ang Li, der früher Spieler und Trainer in Beuel war, hat mir dann den Kontakt vermittelt.

GA: Kannten Sie irgendjemand aus der Beueler Bundesligamannschaft?

Wu: Nein, ich habe ein paar Gesichter auf internationalen Turnieren gesehen, aber keinen näher kennengelernt.

GA: Wie wird sich Ihr Training in Deutschland gestalten?

Wu: Ich trainiere zusammen mit einigen aus der Mannschaft im Leistungsstützpunkt in Saarbrücken, und dann gibt es zusätzlich gemeinsames Mannschaftstraining in Beuel.

GA: Wie zufrieden sind sie mit ihrem Einstand und mit der Atmosphäre in Beuel?

Wu: Es macht Spaß, hier zu spielen. Die Stimmung beim Spiel war sehr gut, die Spieler sind nett. Ich werde die meisten beim Training in Saarbrücken und hier in Beuel aber noch besser kennenlernen. Und mit meinen beiden Siegen zum Einstand bin ich natürlich sehr zufrieden.

Zur Person

Yunyong Wu wurde am 8. September 1978 in China geboren. Mit acht Jahren fing er im Leistungsstützpunkt des Landesverbands der Provinz Guo Zhou (bei Hongkong) mit dem Badmintonspielen an. Er war viele Jahre Spieler im chinesischen Nationalteam und steht momentan auf Position 120 der Weltrangliste im Herreneinzel.