2. Judo-Bundesliga

Godesberger JC bleibt an der Tabellenspitze

Godesbergs Alexander Gabler (links) gewann gegen Braunschweig zwei Kämpfe in verschiedenen Gewichtsklassen.

Godesbergs Alexander Gabler (links) gewann gegen Braunschweig zwei Kämpfe in verschiedenen Gewichtsklassen.

Bonn. Die Zweitliga-Judoka des Godesberger JC haben auch ihren zweiten Kampf der Saison gewonnen. In Braunschweig setzten sich die Bonner trotz Handicaps durch.

Der 1. Godesberger JC bleibt Tabellenführer der 2. Judo-Bundesliga Nordwest. Nach dem gelungenen Saisonauftakt vor heimischer Kulisse gegen den 1. JC Mönchengladbach feierte die Mannschaft um Headcoach Florin Petrehele und Teamchef Michael Fengler auch beim Braunschweiger JC einen 10:4-Sieg.

Dabei waren die Bonner ohne einen Kämpfer im Superschwergewicht (über 100 kg) sowie mit nur einfacher Besetzung im 66-Kilogramm-Limit angereist. Dank der drei Top-Athleten Falk Petersilka (bis 90 kg), Alexander Gabler (bis 73 kg) und Adnan Khankan (bis 100 kg) konnte Petrehele jedoch in anderen Gewichtsklassen auf Routiniers setzen.

In der Klasse bis 100 Kilogramm bezwang der mehrfache rumänische Meister Valentin Radu im GJC-Trikot seinen tschechischen Gegner nach 1:46 Minuten im Haltegriff. Petersilka traf in seiner Kategorie auf den Dritten der deutschen Hochschul- und Pokalmeisterschaften, Felix Schulze, und machte kurzen Prozess. Nach nur 15 Sekunden siegte er mit einem inneren Schenkelwurf, für den er eine große Wertung erhielt.

Petersilka siegt nach knapper Minute

Im 66-Kilogramm-Limit gelang es Sven Rösner, eine halbe Wertung über die gesamte Kampfzeit zu verteidigen. Im vierten Kampf warf Alexander Gabler seinen Braunschweiger Gegner nach 38 Sekunden zu Boden und sicherte den Bonnern damit einen 4:0-Vorsprung. Nach Niederlagen von Johannes von Einsiedel, der im Superschwergewicht einsprang, und Cedric Thyssen (bis 81 kg) baute der für Godesberg startende Niederländer Tibo Volleman den Vorsprung auf 5:2 aus.

Für die zweite Kampfserie stellten die Braunschweiger ihre Mannschaft erheblich um, während die Bonner nur die minimal geforderten drei neuen Kämpfer stellten. Im Schwergewicht besiegte Valentin Radu den Braunschweiger Felix Schulze mit einer großen Wertung, in der Klasse bis 90 Kilogramm benötigte Falk Petersilka diesmal gegen Kai Desgranges eine knappe Minute. Danach setzte es für Gregor Zimmermeier (bis 66 kg) und Hans-Martin Kühn (bis 73 kg) Niederlagen, ehe im Superschwergewicht der amtierende westdeutsche Schwergewichtsmeister Sascha Schmitz den entscheidenden achten Punkt für Godesberg und damit den Gesamtsieg sicherte.

Im anschließenden Kampf (bis 81 kg) stellte Petrehele den zuvor schon im 73-Kilogramm-Limit erfolgreichen Alexander Gabler auf, der die Erwartungen erfüllte und Jan-Hendrik Köhler mit einer großen Wertung bezwang. Tibo Vol-leman punktete schließlich in der letzten Begegnung noch zum 10:4 Endergebnis für Bonn.