Kommentar

Einfach Pech gehabt

Es gibt Dinge im Leben, da kann man sich nicht vor schützen. Im Falle des gescheiterten Transfers von Marqus Blakely zu den Telekom Baskets Bonn trifft diese Feststellung allemal zu.

Der 24-Jährige hatte ohne Beanstandung im Kader der Los Angeles Clippers gestanden und war offensichtlich gesund. Nach GA-Informationen war er tatsächlich weder krank noch verletzt, ausschlaggebend soll vielmehr gewesen sein, dass sein Blut positiv auf eine verbotene Substanz hin getestet worden ist und er im sportrechtlichen Sinne gedopt war.

So ärgerlich der Fall für die Baskets ist, er zeigt aber auch die Professionalität, mit der der Club Spielerverpflichtungen abwickelt. Einen rechtsgültigen Vertrag hat es zwischen den beiden Parteien nicht gegeben. Der wäre erst zustande gekommen, hätte Blakely den medizinischen Test bestanden. Unter dem Strich ist dem Verein damit kein nennenswerter finanzieller Schaden entstanden. Was bleibt, ist eine unliebsame Erfahrung, die man nicht vorhersehen konnte. Da haben die Baskets einfach Pech gehabt.

Abseits dieser Personalie hat die Mannschaft in Hagen eindrucksvoll gezeigt, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben will und weiter an das Erreichen der Play-off-Runde glaubt.

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