Die starken vier Minuten ein wenig verlängern

Rhöndorf kann mit einem Sieg über Göttingen den Kontakt zur Spitze halten - Nur Center Sascha Rudolphi fehlt - Trainer Bisselik hat ein Luxus-Problem

Bad Honnef. Mit einem Sieg über die BG Göttingen kann der TV SER Rhöndorf am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Halle an der Menzenberger Straße den Kontakt zur Tabellenspitze der 2.Basketball-Bundesliga halten.

"Wenn es läuft, spielen die Göttinger sehr gut. Fehlt der Rhythmus, geht wenig", beurteilt Rhöndorfs Trainer Berthold Bisselik die Gäste aus Niedersachsen. Doch das galt in den letzten Spielen bisweilen auch für sein Team. Phasenweise spielten die Drachen ihre Gegner an die Wand, doch anschließend lief dann oft nicht mehr viel zusammen. Bisselik arbeitet daran, die Konstanz im Spiel seines Teams zu verbessern: "Wir möchten die vier starken Minuten, die wir zuletzt oft hatten, verlängern."

Im Training hat der Coach derzeit optimale Möglichkeiten, an seiner Vorstellung von temporeichem Basketball zu arbeiten. Der 15-köpfige Kader ist bis auf Center Sascha Rudolphi, der eine Erkältung auskuriert, komplett. Bisselik hat bei der Nominierung des Kaders folglich erneut die Qual der Wahl "Ein Problem, das ich gerne löse", sagt er.

Die Gäste sind allerdings nur schwer einzuschätzen. Bester Mann des Tabellenachten ist Flügelspieler Jef Tomesch, der mit einem Schnitt von über 21 Punkten derzeit siebtbeste Werfer der Liga.

Tomesch kam ebenso wie der starke 2,04-Meter-Center Center Jan Rinck vom Erstligisten Baskets Oldenburg. Doch auch der amerikanische Spielmacher Wells, der bei der 71:90-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den TSV Quakenbrück fehlte, kann an einem guten Tag ein Spiel im Alleingang entscheiden.