Deutsche Baseball-Meisterschaft

Bonn Capitals verlieren zweites Spiel in Best-of-Five-Serie

Für Christopher Goebel und die Bonn Capitals steht bei den Paderborn Untouchables das vorerst letzte Auswärtsspiel auf dem Plan.

Christopher Goebel von den Bonn Capitals. (Archivbild)

Bonn. Baseballbundesligist Bonn Capitals hat das zweite Spiel in der Best-of-Five-Serie um die deutsche Meisterschaft in Heidenheim gegen die Heidenheim Heideköpfe vorzeitig nach acht Innings mit 2:12 verloren.

Nach dem 8:3-Erfolg der Capitals im ersten Spiel am Mittwoch steht es in der Serie nun 1:1. Das dritte Spiel findet am Sonntag ab 14 Uhr ebenfalls in Heidenheim statt.

Im zweiten Inning sollten die Gäste erstmals ins Hintertreffen geraten und die gefürchtete Offensive des amtierenden Meisters zu spüren bekommen. Ein Homerun von Simon Gühring sowie zwei weitere Runs, bei denen Heidenheim von einem Fehler in der Bonner Defensive profitierten, brachte die schnelle 3:0-Führung für die Heideköpfe.

Die Offensive der Capitals konnte sich erst im dritten Inning erstmals in Szene setzen. Daniel Lamb-Hunt sorgte dafür, dass Bonns Spielertrainer Bradley Roper-Hubbert über die Homeplate zum 1:3 laufen konnte. Aber bereits im fünften Inning schlugen die Gastgeber spektakulär zurück. Mitch Nilsson schlug einen Homerun, der zwei seiner Mitspieler über die Homeplate zur 5:1-Führung brachte. Im sechsten Inning sorgte Lamb-Hunt mit seinem Run für das 2:5 und etwas Hoffnung unter den mitgereisten Fans.

Aber bereits im oberen Teil des sechsten Innings stellte Heidenheim den Spielstand auf ein vorentscheidendes 9:2. Im achten Inning gelang Nilsson sein zweiter Homerun, der die Partie schließlich aufgrund der Ten-Run-Rule vorzeitig beendete. Der beste Heidenheimer schlug zudem sieben RBIs, bei jeweils ein Läufer die Homeplate erreicht.

Das Duell der Pitcher verlor diesmal der Australier Riley Barr, bei dem sich Licht und Schatten abwechselten, so dass er die Offensive des Gegners nicht dauerhaft unter Kontrolle halten konnte. Ab dem siebten Inning beim Stand von 9:2 bekam Youngster Philipp Racek auf dem Mound eine Chance – ein klares Zeichen, dass die Capitals Kräfte schonen wollten für das dritte Spiel am Sonntag. Sicher ist, dass am Samstag, 13. Oktober, 14 Uhr in Bonn das vierte Spiel der Finalserie stattfindet.