Baseball-Bundesliga

Bonn Capitals gehen als Dritter in die Playoffs

Zum Abschluss der Hauptrunde feierte Pitcher Sascha Koch mit den Capitals zwei Siege.

Zum Abschluss der Hauptrunde feierte Pitcher Sascha Koch mit den Capitals zwei Siege.

Bonn. Zum Abschluss der regulären Saison haben die Bonn Capitals zwei Siege gegen die Bremen Dockers eingefahren. In den Playoffs trifft das Team nun auf Regensburg.

Baseball-Bundesligist Bonn Capitals hat die reguläre Saison mit zwei sicheren, wenn auch unspektakulären Siegen gegen die Bremen Dockers beendet. Beim 3:0 in Spiel eins lief es vor allem in der Offensive nicht rund. Das änderte sich dann im zweiten Spiel, das die Capitals mit 11:0 für sich entschieden. In die Playoffs um die deutsche Meisterschaft gehen die Capitals nun als Drittplatzierter der Bundesliga-Nord. In der Runde der letzten Acht spielt der Titelverteidiger gegen die Regensburg Legionäre.

Nach seiner rund zweimonatiger Verletzungspause feierte Sascha Koch auf dem Wurfhügel im heimischen Stadion im ersten Spiel ein gelungenes Comeback. In den fünf Innings, die der Nationalspieler warf, verbuchte Koch zwölf Strikeouts. Zudem ließ der Pitcher der Capitals keinen Hit zu. Lediglich zwei Walks gingen auf sein Konto. Philipp Racek warf das Spiel dann sicher zu Ende.

Die Bonner Offensive tat sich dagegen schwer gegen die recht langsamen Würfe der Bremer Pitcher Giovanni Binetti-Sanchez und Spielertrainer Alberto Orti Roig. Viele Schläge der Capitals waren zwar hoch und weit, landeten aber meist sicher im Handschuh der Bremer Outfielder. So dauerte es bis zum vierten Inning, bevor Daniel Lamb-Hunt per Homerun das 1:0 erzielte. Im sechsten Inning legten die Bonner dann zwei weitere Runs nach. Nach Schlägen von Chris Goebel, Lennart Weller und Nick Miceli erliefen Maurice Wilhelm und Goebel das 3:0. Dabei beließen es die Capitals, die im Hinspiel im ersten Spiel noch 30:0 gewonnen hatten. Bester Schlagmann war Lennart Weller mit drei Hits, gefolgt von Adrian Stommel mit zwei Hits.

Guter Start im zweiten Spiel

Im zweiten Spiel lief es dann von Anfang an besser. Da hatten die Capitals das 3:0 schon nach dem ersten Inning auf ihrem Konto. Und wieder zeigte sich Stommel von seiner besten Seite. Mit einem Triple, also einem Schlag, der ihn auf die dritte Base brachte, holte er Chris Goebel zum 1:0 nach Hause und erlief kurz darauf das 2:0 selbst. Nach Schlägen von Zach Dodson und Lennart Weller punktete Daniel Lamb-Hunt zum 3:0. Für laute Jubelrufe sorgte vor allem Dodson. Der Bonner Pitcher steht normalerweise nicht in der Offensive. Doch diesmal mischte der Amerikaner dort munter mit.

Auch im zweiten Inning brachte er einen Hit unter. Auf dem Mound hatte Dodson dagegen nicht zu viel Arbeit. In gut fünf Innings warf der Bonner Pitcher sieben Strikeouts und ließ dabei drei Hits zu. Das Spiel warf dann Maurice Wilhelm sicher nach Hause. Die Offensive des Meisters legte in der Zwischenzeit weiter nach. Wilson Lee mit einem Two-Run-Homerun zum 5:0, Lamb-Hunt zum 6:0 nach zwei Innings und Kevin Lambertz zum 7:0 nach drei Innings. Lambertz gelang auch das 8:0. Und im sechsten Inning sorgten die Bonner dafür, dass das Spiel kurze Zeit später vorzeitig beendet war, denn drei weitere Runs zum 11:0 durch Weller, Danny Lankhorst und Nick Miceli machten den Sack zu.

Für die Capitals wird es so geruhsam wie gegen Bremen allerdings nicht weitergehen. Denn im Viertelfinale wartet Regensburg, der Tabellenzweite im Süden. Die Best-of-five-Serie beginnt am 29. und 30. Juni auswärts. Wer sich im Norden neben Bonn, Paderborn und Solingen als viertes Team für die Playoffs qualifiziert, bleibt spannend. Die Dohren Wild Farmers machten mit zwei Siegen gegen Hamburg einen großen Schritt nach vorne. Im Süden geht es zwischen Heidenheim und Mannheim noch um Platz drei und vier.