Baseball-Bundesliga

Bonn Capitals bauen Erfolgsserie auf 36 Siege aus

Bogenspannung: Capitals-Pitcher Sascha Koch holt aus.

Bogenspannung: Capitals-Pitcher Sascha Koch holt aus.

Bonn. Die Bonn Capitals bleiben in der Baseball-Bundesliga unbezwingbar. In der Playoff-Qualifikation kam das Team am Wochenende zu zwei klaren Siegen gegen die Dohren Wild Farmers.

Es bleibt dabei: In der Baseball-Bundesliga sind die Bonn Capitals eine Klasse für sich. Mit den 15:4- und 12:2-Erfolgen in der Playoff-Qualifikation vor heimischem Publikum gegen die Dohren Wild Farmers stellte das Team von Spielertrainer Bradley Roper-Hubbert seine Siegesserie nach Normalrunde und Qualifikation für das Halbfinale auf 36:0-Erfolge.

So langsam gehen einem die Superlative aus. Dass die Capitals wieder zweimal gegen die Dohren Wild Farmers gewinnen, ist keine Sensation. Aber dass der Nordmeister im ersten Spiel nach nur zwei Innings mit 12:0 führt, ist reif für die Rekordbücher. Leid tun konnte einem der Pitcher der Wild Farmers. Jannis Wedemeyer erwischte jedenfalls einen ganz schwarzen Tag. Schon im ersten Inning gingen die Capitals nach Schlägen von Maurice Wilhelm, Vincent Ahrens und Lennart Weller mit 3:0 in Führung. Auf der anderen Seite standen die Gäste gegen Bonns Pitcher Sascha Koch auf verlorenem Posten. Von den ersten sechs Schlagleuten schickte Koch in zwei Innings fünf per Strikeout zurück auf die Bank.

Richtig los ging es dann im zweiten Inning. Nach einem Double von Adrian Stommel stand es 4:0. Danach schlug Vinny Ahrens einen Grand Slam Homerun, der gleich vier Punkte einbrachte – passiert nicht oft, wurde entsprechend gefeiert. Damit hatte Ahrens insgesamt schon fünf Punkte für die Capitals nach Hause geschlagen. Zwei Walks und einen Schlag von Danny Lankhorst später hieß es 10:0, nach Schlag von Eric Brenk dann sogar 12:0.

Zwölf Punkte beträgt der Vorsprung in der Tabelle

Nach dem 13:1 nach drei Innings und dem 15:4 nach sechs Innings griff die Ten-Run-Rule. Neben dem überragenden Vinny Ahrens gelangen Maurice Wilhelm und Danny Lankhorst je zwei Hits, Chris Goebel schlug ebenfalls einen Homerun.

Im zweiten Spiel gegen den US-Boy Darren Lauer auf dem Mound gingen die Caps ebenfalls im zweiten Inning konsequent zu Werke. Gleich sechs Schlagleute erzielten Hits. Nach und nach rückten die Läufer vor und sammelten so letztlich sechs Runs zum 6:0. Auf dem Mound der Hausherrn hatte Markus Solbach die Sache meist im Griff. Die Capitals ließen es dann etwas ruhiger angehen. Pitcher Lauer gewann die Kontrolle zurück. Allerdings nur bis zum sechsten Inning. Zu diesem Zeitpunkt führten die Capitals 7:1. Danach trafen Brenk, Stommel und Wilhelm. Wieder drohte die Ten-Run-Rule. Diesmal aber verkürzte Dohren zum 2:11 im siebten Inning. Bonn musste also nachlegen. Das besorgten Danny Lankhorst und Daniel Lamb-Hunt zum 12:2. Die meisten Hits in diesem Spiel gelangen Adrian Stommel, der dreimal traf. Eric Brenk, Vinny Ahrens und Lennart Weller trafen doppelt.

Im Kampf um Platz zwei, der zur Teilnahme am Halbfinale berechtigt, hat Solingen nun nach zwei Siegen gegen Paderborn die Nase vorn. Beide Teams müssen noch gegen Bonn ran.