12. Drachenlauf

Beim Überholen gibt's Probleme

Drachenlauf

Etwa 600 Teilnehmer gingen beim Drachenlauf auf die anspruchsvolle Strecke durch das Siebengebirge, die den Athleten einiges abverlangte.

RHEIN-SIEG-KREIS. Knapp 600 Teilnehmer gingen bei der zwölften Auflage des Drachenlaufs auf die 26 Kilometer lange Strecke. Gemeldet waren allerdings 732 Läuferinnen und Läufer. Beide Zahlen bedeuten einen neuen Rekord für die Veranstaltung.

Neben einigen Aufgaben war die Zahl der Nicht-Starter überraschend hoch. Hinzu kam, dass die vielen Wanderer und Spaziergänger im Siebengebirge wenig Verständnis für die Läufer zeigten. Nur auf den schmalen Trail-Abschnitten abseits der Hauptwege waren die Athleten weitgehend unter sich. Überholen war jedoch teilweise sehr schwierig.

Der anspruchsvolle Kurs mit etwa 950 Höhenmetern verlangte den Läuferinnen und Läufern einiges ab. Über den Ölberg und Lohrberg führte die Strecke hinauf zur Löwenburg, auf den Drachenfels und den Petersberg. In diesem Jahr durften auch wieder der Eselsweg und das Nachtigallental durchlaufen werden.

Das Rennen begann, bedingt durch den sofortigen Anstieg, recht verhalten. Nach und nach zog sich das Feld im Abstieg vom Ölberg auseinander. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Zeiten in der Spitze schneller.

Nach 1:49:55 Stunden lag Gesamtsieger Paul Snehotta (Köln) klar vor Bodo Banischewski (1:51:10). Dritter wurde Robert Wilms (1:53:51) vor Lokalmatador Daniel Weiser (1:54:19).

Bei den Frauen gewann Thurid Buch (Alfterer SC) in 2:10:59 Stunden deutlich vor der Vorjahres-Zweiten Ines Marquard (X-Trail Aktiv, 2:16:16) und Julia Kümpers (SSF Bonn, 2:17:33).

Das Orga-Team stellte wieder eine reibungslose Veranstaltung auf die Beine und freute sich über 732 Euro, die dem Bunten Kreis Rheinland zugutekamen.