Fußball-Landesliga

Für Spitzenreiter Merten ist der FV Bad Honnef ein äußerst unbequemer Gegner

BONN.  Für den Fußball-Landesligisten SSV Merten reißt die Serie der Spitzenspiele nicht ab. Nachdem der Tabellenführer zuletzt die Angriffe der jeweils ersten Verfolger VfL Leverkusen und VfL Rheinbach erfolgreich abwehren konnte, wartet am Sonntag (14.30 Uhr, Stadion Menzenberg) mit dem FV Bad Honnef der Tabellendritte.
Zuletzt viel zu häufig gestoppt: Alboury Ndao (links) und der BSC haben im Kampf um die Spitze an Boden verloren. Foto: Wolfgang Henry

"Wir werden diese Aufgabe mit breiter Brust, aber dennoch mit dem gebührenden Respekt angehen", erklärt SSV-Trainer Frank Pleimes, der keine besonders guten Erinnerungen an den kommenden Gegner hat. Die letzten beiden Spiele in Honnef gewann jeweils der Gastgeber.

Reichten gegen Rheinbach noch 45 Minuten, um die Partie souverän mit 4:0 zu gewinnen, rechnet Pleimes jetzt mit erheblich größerem Aufwand. "Am Sonntag in Honnef und dann im nächsten Auswärtsspiel beim Bonner SC werden wir 90 Minuten Vollgas geben müssen."

Das verlangt auch Deniz Bakir, der Trainer des Bonner SC, der am Sonntag (14.30 Uhr, Sportpark Nord) mit seiner Mannschaft auf den Siegburger SV 04 trifft. Nicht nur regional sind die Siegburger Nachbarn.

Auch in der Tabelle liegen beide Teams punktgleich auf den Plätzen fünf (Siegburg) und sechs. "Wir haben ein klares Ziel", sagt der BSC-Trainer, der um Stürmer Sven Bockrath (Knieprobleme) bangt. "Wir wollen oben mitspielen. Um dies aber weiter verfolgen zu können, benötigen wir unbedingt wieder einmal einen Dreier." Zuletzt musste sich der BSC mit zwei Unentschieden zufrieden geben.

Mächtig unter Zugzwang steht auch der FV Endenich, der bereits am heutigen Freitag (19.30 Uhr) beim TuS Oberpleis antreten muss. "Wer hier verliert, muss sich auf einen zermürbenden Abstiegskampf einstellen", glaubt FVE-Trainer Hansi Langen. Nach zuletzt zwei Punkten aus fünf Partien findet sich der Aufsteiger auf Tabellenplatz zehn wieder.

Nur vier Punkte trennen den FVE von den Abstiegsplätzen. Gegen Oberpleis will Langen, der auf die verletzten Timo Stoffels, Michael Wolber und Andreas Kühlwetter verzichten muss, Zeichen setzen. "Es werden Spieler zum Zuge kommen, die nicht so oft eingesetzt wurden", verspricht der FVE-Coach. Und vor der Partie soll in der Kabine der von Langen angesprochene Wecker wegen der zuletzt verschlafenen Anfangsphasen klingeln.

Ebenfalls auf heute Abend vorgezogen wurde wegen des Karnevalsauftakts das Spiel des SV Deutz 05 gegen Blau-Weiß Friesdorf. Bis auf den letztmals rotgesperrten Fabio Dias und den verletzten Faruk Erkek kann Blau-Weiß-Trainer Sascha Glatzel nach Wochen des Personalnotstands diesmal aus dem Vollen schöpfen.

Von den Kölnern hält der Friesdorfer Trainer eine Menge. "Deutz spielt noch unter Wert. Irgendwann wird der Knoten platzen. Hoffentlich nicht gegen uns."

Für den VfL Rheinbach ist nach der 0:4-Niederlage gegen Merten im Heimspiel am Samstag (14.30 Uhr, Freizeitpark) gegen den FC Pesch Wiedergutmachung angesagt. "Uns fehlt die Konstanz", betont VfL-Trainer Wolfgang Schlösser. "Wir verlieren schnell den Faden und können Rückstände nicht aufholen. In dieser Hinsicht müssen wir uns weiterentwickeln."

Der 11. Spieltag: Freitag: Oberpleis - Endenich, Deutz - Friesdorf. Samstag: VfL Rheinbach - Pesch, Schlebusch - Berg. Leverkusen, VfL Leverkusen - Heiligenhaus. Sonntag: Bergneustadt - Spich, Bonner SC - Siegburg, FV Bad Honnef - Merten.

Abo-Bestellung
Telekom Baskets Bonn 1. FC Köln Kölner Haie Bayer Leverkusen Vereine

Leserfavoriten

Anzeige

Folgen Sie uns auf Google+