Fußball-Landesliga

Endenich im Stimmungstief

BONN.  Niederlage - für den Fußball-Landesligisten SSV Merten bis zum vergangenen Sonntag ein Fremdwort. Nach zehn Spielen ohne Niederlage erwischte es die Elf von Trainer Frank Pleimes beim FV Bad Honnef.
Gregor Musial (links) und der FV Endenich wollen die Talfahrt am Sonntag gegen den VfL Leverkusen beenden. Foto: Horst Müller

"Kein Problem", findet der SSV-Trainer vor der Partie am Sonntag (14.30 Uhr, Rüttersweg) gegen den SV Schlebusch. "Meine Mannschaft kann damit umgehen. Wir haben alles besprochen." Die wichtigste Erkenntnis aus der Zusammenkunft: "Wir haben uns in Honnef in erster Linie selbst geschlagen", berichtet Pleimes.

In der Offensive zu harm- und in der Defensive zu sorglos hätten seine Schützlinge agiert. Der Schaden hielt sich allerdings in Grenzen. Merten blieb Tabellenführer. Und das soll möglichst lange so bleiben. "Zumindest bis zur Winterpause", sagt Pleimes.

Auch der VfL Rheinbach will nach dem mühsamen, dafür aber erfolgreichen Kick gegen den FC Pesch diesmal auch auswärts wieder punkten. Zuletzt gab es auf des Gegners Platz wie beim 0:4 in Merten herbe Schlappen. Die nächste Bewährungsprobe in dieser Hinsicht folgt am Sonntag beim SV Heiligenhaus.

 "Kein normaler Aufsteiger", findet VfL-Trainer Wolfgang Schlösser, der auf die rotgesperrten Maurice Lefevre und Florian Rößler verzichten muss. "Die Mannschaft ist gespickt mit Spielern, die schon höherklassig unterwegs waren." Wo er den Hebel ansetzen muss, glaubt der VfL-Trainer zu wissen. "In der Defensive müssen wir unbedingt stabiler werden."

Solange wie beim entscheidenden Treffer gegen Siegburg in der 92. Minute soll es für den Bonner SC, der am Sonntag bei Bergfried Leverkusen antreten muss, mit dem Siegtor nicht dauern. "Wir haben bis dahin mehr als ein halbes Dutzend bester Gelegenheiten liegen lassen", hatte BSC-Trainer Deniz Bakir nach dem 2:1-Erfolg moniert. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft diesmal mit meinen Nerven schonender umgeht."

Nichts zu meckern hatte dagegen am vergangenen Spieltag Sascha Glatzel, der Trainer von Blau- Weiß Friesdorf. Nach dem 4:0-Sieg in Deutz waren sich die Verantwortlichen bei den Blau-Weißen schnell einig. "Das war die bislang beste Saisonleistung."

Klar, dass die auf Platz sieben gekletterten Südstädter am Sonntag (14.30 Uhr, Margaretenstraße) gegen den TuS Oberpleis nachlegen wollen. Gerade deshalb warnt Glatzel, der erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen kann, vor dem Gegner. "Gerade auswärts ist Oberpleis stark. Von den Qualitäten von Spielern wie Tim Miebach, David Glöckner oder Deniz Militürk ganz zu schweigen."

Reichlich Gesprächsbedarf gab es nach der 1:2-Niederlage in Oberpleis und dem damit verbundenen Abrutschen auf Tabellenplatz zwölf beim Aufsteiger FV Endenich. "Natürlich ist die Stimmung nicht gut", verrät FVE-Trainer Hansi Langen vor der Partie am Sonntag (15.15 Uhr, Röckumstraße) gegen den Tabellendritten VfL Leverkusen.

"Allerdings waren wir in der Regel nicht viel schlechter." An den kommenden Gegner erinnert sich Langen, der nach wie vor ohne die verletzten Timo Stoffels und Michael Wolber auskommen muss, recht gerne. "Noch als Bezirksligist haben wir Leverkusen in der ersten Runde aus dem Mittelrheinpokal geworfen."

Landesliga: Spich - Deutz, Friesdorf - Oberpleis, Heiligenhaus - Rheinbach, Merten - Schlebusch, Siegburg 04 - Bergneustadt, Pesch - FV Bad Honnef, Berg. Leverkusen - Bonner SC, Endenich - VfL Leverkusen.

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