FVM-Pokal

Bäumer würde gern mit Werres tauschen

RHEIN-SIEG-KREIS.  Hennef muss zum Liga-Rivalen Wesseling-Urfeld; Windeck gastiert beim A-Kreisligisten Flittard: Wenn er könnte, würde Hennefs Trainer mit seinem Erzrivalen tauschen - das Los.

"Denn im Gegensatz zu den Windeckern haben wir kein Traumlos gezogen", stöhnt Marco Bäumer, Trainer des Fußball-Mittelrheinligisten FC Hennef 05, vor der Zweitrundenpartie im FVM-Cup um den Bitburger-Pokal beim "Klassenkameraden" SpVg Wesseling-Urfeld (Samstag, 18 Uhr).

"Aber was hilft's? Wir können uns den Gegner nicht aussuchen", erklärt der Übungsleiter des Titelverteidigers, der in der ersten Runde mit dem VfL Alfter bereits einen Liga-Konkurrenten ausschaltete.

Doch andererseits weckt dieses Los auch ganz besonders den Hennefer Ehrgeiz. "Wir wollen unbedingt weiterkommen, aber die Spiele gegen Wesseling-Urfeld waren schon immer sehr emotionale Duelle. Wir müssen uns auf ein körperbetontes Spiel mit vielen langen Bällen einstellen und von der ersten Minute an dagegenhalten", meint Bäumer.

Personell gibt's im Hennefer Lager nicht viel Neues. Zusätzlich zu den langzeitverletzten Denis Wegner, Kamil Niewiadomski, Sebastian Hempel und Marcos Rieck fällt nun auch noch der gesperrte Christoph Binot aus.

Bereits am Samstag um 14 Uhr ist der TSV Germania Windeck zu Gast beim Kölner A-Kreisligisten SpVg Flittard - zu dem auch Bäumer gern gereist wäre. Doch was heißt "auch"? Für Windecks Coach Hermann-Josef Werres ist nicht zuletzt nach den Erfahrungen der ersten Runde in Süng dieses Los alles andere als ein Traumlos.

Ganz im Gegenteil: "Diese Aufgabe ist schon wieder äußerst undankbar. Im Endeffekt kannst du nur verlieren, weil jeder von dir einen Sieg erwartet. Da hast du schon wieder Druck", bemerkt der Ex-Profi, der lieber ein höherklassiges Team als Gegner gehabt hätte. "Aber immerhin spielen wir diesmal auf Kunstrasen und nicht auf Asche", sagt Werres.

Doch der Germania-Trainer hat auch noch aus einem anderen Grund Bauchschmerzen. "Wir tun uns derzeit sehr schwer, Tore zu erzielen", klagt er. Denn nach den Ausfällen von Kelvin Lunga, Felix Bably und Joscha Trommler ist im Angriff nicht mehr viel übrig geblieben.

Zuletzt beorderte Werres den Youngster Manuel Schwarz ins Sturmzentrum, "aber er braucht Platz, und den hat er in der Mitte nicht", meint der Übungsleiter, für den am Samstag nur eins zählt: "Weiterkommen, egal wie."

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