Mittelrheinliga

Alfter steckt mitten im Abstiegskampf

Bonn.  Mittelrheinligist Man muss kein Prophet sein, um der Fußball-Mittelrheinliga einen spannenden Abstiegskampf vorauszusagen. Die halbe Liga ist darin verwickelt, mittendrin auch der VfL Alfter, der am Sonntag (15 Uhr) bei den Sportfreunden Troisdorf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr bestreitet.

Die Leistungsdichte der Mittelrheinliga lässt die Mannschaften, die sich Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen, befürchten, dass es bis zum Saisonschluss so bleibt. Wohl denen, die sich in der Winterpause verstärken konnten.

Beim VfL hielt sich die Spielerfluktuation in bescheidenen Grenzen: Ein Stürmertausch mit dem Landesligisten FV Bad Honnef - es kam Ibo Manav, es ging Kai Schneider - sowie die Verpflichtungen von Isitan Omur (VfL Rheinbach) und des erfahrenen Bruno Duarte - das war's aus Alfterer Sicht.

Der ursprüngliche Wunschzettel der Vorgebirgler sah sicherlich etwas anders aus, doch es scheiterte an der finanziellen Machbarkeit. "Wir waren auch an anderen Spielern dran, aber finanziell war das nicht zu stemmen. Wir müssen halt kleinere Brötchen backen. Allerdings haben wir unseren Kader in der Breite gestärkt", sagt VfL-Trainer Alexander Schmitz.

Auch die Vorbereitung hätte besser sein können. Zurzeit ist die Platzanlage im Waldstadion immer noch zur Hälfte schneebedeckt und vereist. Aber auch das bringt Schmitz nicht aus der Ruhe. "So haben die Spieler durch Laufeinheiten unser Dorf näher kennengelernt, und in Alfter gibt es ja ein paar Anstiege", so der VfL-Coach, der ernsthaft hinzufügt, dass "am Sonntag die Vorbereitung keinen Menschen mehr interessiert".

Was dann zählt, sind nur die drei zu vergebenden Punkte. Zumindest einen davon würde der VfL mit ins Vorgebirge nehmen wollen. Fraglich ist lediglich der Einsatz von Recep Kartal und Fabin Hager; beide haben mit dem derzeit grassierenden Grippevirus zu kämpfen.

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