Neureuther und Höfl-Riesch freuen sich auf München

München.  Die deutschen Alpinen wollen beim Heim-Weltcup in München eine gute Rolle spielen. "Mir liegen die Parallelbewerbe, und in meiner jetzigen Form möchte ich natürlich möglichst lange im Rennen bleiben", sagte Felix Neureuther, der beim Parallel-Slalom an Neujahr zu den Favoriten zählt.
Felix Neureuther zählt beim Weltcup in München zu den Favoriten. Foto: Ettore Ferrari
								Foto: DPA
Felix Neureuther zählt beim Weltcup in München zu den Favoriten. Foto: Ettore Ferrari Foto: DPA

Neureuther wurde 2011 bei der Premiere dieser Veranstaltung Zweiter hinter dem Kroaten Ivica Kostelic. Bei den Damen hatte die Schwedin Maria Pietilä-Holmner gewonnen. "Die Premiere vor zwei Jahren war der absolute Hammer. Ich habe jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die Zuschauermassen denke, die dort am Hang standen", erinnerte sich Neureuther dieser Tage.

Neben dem Skirennfahrer aus Partenkirchen kämpfen am Neujahrstag Maria Höfl-Riesch, Viktoria Rebensburg und Fritz Dopfer als weitere Deutsche um Prämien und Weltcup-Punkte. "Ich freue mich immer auf die Rennen in München. Der Olympiapark ist ein geschichtsträchtiger Ort, schon deshalb ist es für mich etwas Besonderes, dort zu fahren", sagte Höfl-Riesch. "Und das Ganze unter Flutlicht, dazu die Begeisterung des Publikums - das ist einzigartig."

Nach dem ungewöhnlich warmen Winterwetter war die Austragung des Rennens auf dem Olympiaberg lange fraglich gewesen. Nach einem "echten Kraftakt", so der Veranstalter, konnte dann doch eine Piste präsentiert werden, die vom Internationalen Skiverband FIS für gut befunden wurde. Für den letzten Schliff hatte ein Schnee-Import aus dem Chiemgau gesorgt. Anfang dieses Jahres war das Rennen wegen zu warmer Temperaturen ausgefallen.

Nun hoffen die Beteiligten auf ähnliche Festtagsstimmung wie 2011. "Der City-Event vor zwei Jahren war eine Riesenshow vor heimischem Publikum. Wir hoffen, dass uns die Zuschauer auch in diesem Jahr wieder so zahlreich unterstützen werden", sagte der deutsche Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel. "Vor allem für den Slalom-Weltcup können wir hier wichtige Punkte sammeln."

Je 16 Skirennfahrer und Skirennfahrerinnen treten bei dem Wettkampf an. Neben den zwölf besten Fahrern der Slalom-Weltrangliste sind auch die vier besten Athleten der Gesamt-Weltrangliste startberechtigt, die nicht bereits über den Slalom qualifiziert sind.

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