Köln schlägt Bochum - Regensburg weiter sieglos

München.  Der 1. FC Köln hat sich mit seinem erst zweiten Heimsieg im gesicherten Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga behauptet. Die bisher weitgehend enttäuschenden Rheinländer schlugen am Freitagabend den VfL Bochum verdient mit 3:1 (2:0) und sind jetzt seit immerhin drei Partien ungeschlagen.
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Die Spieler vom 1. FC Köln freuen sich über ein weiteres Tor gegen Bochum. Foto: Rolf Vennenbernd
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Die Spieler vom 1. FC Köln freuen sich über ein weiteres Tor gegen Bochum. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: DPA

Jahn Regensburg verpasste beim 1:3 (1:0) gegen den VfR Aalen auch im dritten Versuch seinen ersten Erfolg unter dem neuen Trainer Franz Gerber und steckt weiter tief im Abstiegsschlamassel. Der SC Paderborn und Dynamo Dresden trennten sich zum Auftakt des 15. Spieltages mit 2:2 (2:2).

Fast zwei Monate nach dem ersten Saisonsieg vor heimischer Kulisse Ende September gegen den FSV Frankfurt durften sich die Kölner Bundesliga-Absteiger mal wieder mit ihren Fans über drei Heimpunkte freuen. Bochum war allerdings auch ein dankbarer Kontrahent: Mit eigenen Aussetzern begünstigte der VfL die frühen Kölner Tore durch Anthony Ujah (11. Spielminute) und Kevin McKenna (35.), ehe Ujah (84.) kurz vor Schluss noch Treffer Nummer drei nachlegte. Nikoloz Gelaschwili (90.) gelang Bochums spätes Tor.

"Wir machen langsam einen Schritt nach oben", bekannte McKenna, der aber auch Kritik übte: "Wir haben nachgelassen in der zweiten Halbzeit. Das darf nicht sein, da müssen wir dran arbeiten."

Jahn Regensburg tat sich gegen Aalen bis zu Patrick Haags Führung (44.) schwer. Lange suchten beide Teams nach einer spielerischen Linie - und die Fans bekamen Fehlpässe en masse zu sehen. Erst nach knapp einer halben Stunde kamen die Gastgeber besser in die Partie und vergaben zwei Großchancen, ehe Haag kurz aus 18 Metern traf. Doch die Aalener Enrico Valentini (76.), Robert Lechleiter (84.) und Marcel Reichwein (88.) machten die Sieghoffnungen zunichte. "Ich habe zur Halbzeit mehr Leidenschaft von allen verlangt. Das hat die Mannschaft ab der 70. Minute eindrucksvoll gezeigt", lobte Aalens Trainer Ralph Hasenhüttl.

Torreich ging es auch in Dresden zu, schon zur Pause hatten die rund 9000 Zuschauer in einem leidenschaftlich geführten Spiel vier Treffer zu sehen bekommen. Nach der Paderborner Führung durch Deniz Yilmaz (11.) und Idir Oualis promptem Ausgleich (14.) sorgte Dresdens Florian Jungwirth (21.) für die kurioseste Szene des Abends: Eine Flanke erwischte der Innenverteidiger unglücklich mit dem linken Fuß und bugsierte den Ball in bester Torjägermanier ins eigene Tor. "Das darf nicht passieren, aber im Fußball passiert so etwas eben doch manchmal", meinte der Unglücksrabe. Egal: Mit einem Freistoßtor traf Lynel Kitambala (38.) noch vor der Halbzeit zum 2:2.

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