- Home
- Bonn
- Region
- News
- Sport
- Familie
- Wetter
- Verkehr
- Freizeit
- Anzeigen
- Abo
- Dialog
Neureuther mit Heimsieg - Schweinsteiger bringt Glück
Von Christian Kunz, dpa
München. Felix Neureuther verneigte sich nach seinem dritten Weltcup-Sieg dankend vor den frenetisch jubelnden Fans. Beim Nervenkitzel am Neujahrstag hatte der Partenkirchener Skirennfahrer die 17 000 Zuschauer und seinen Kumpel Bastian Schweinsteiger begeistert.
Felix Neureuther jubelt über den dritten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Foto: Tobias Hase Foto: DPA
"Vor der Heimkulisse. Das ist etwas Besonderes. Ein geniales Event und ein deutscher, glücklicher Sieger. Passt", schwärmte ein stolzer Neureuther nach dem Erfolg vor Marcel Hirscher (Österreich) und Alexis Pinturault (Frankreich).
Nach den ersten Plätzen von Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen im Jahr 2010 war es der dritte Sieg für Neureuther im Weltcup; zudem durfte er sich nach den erfolgreichen K.o.-Duellen über ein Preisgeld von rund 33 000 Euro freuen. "Es waren die weltbesten Skifahrer am Start", sagte Neureuther. "Es ist was anderes, wenn man Spezialslalom gewinnt oder einen Klassiker. Aber hier von der nervlichen Anspannung ist es fast noch schlimmer, deshalb ist es für mich ein echter Weltcup-Sieg."
Neureuther musste hart für den Erfolg im Feld der 16 Starter kämpfen. In Runde eins setzte sich der 28-Jährige nach verlorenem ersten Lauf im zweiten Run gegen seinen amerikanischen Kumpel Ted Ligety durch. Im Viertelfinale hatte er ganze drei Hundertstelsekunden auf den Schweden Mattias Hargin Vorsprung. Und im Halbfinale ließ er dann den Schweden André Myhrer hinter sich. "Ich traue ihm immer viel zu, es sieht auch ganz gut aus. Ich hoffe, dass er gewinnt", gab ihm Schweinsteiger einen Tag vor der Abreise ins Trainingslager des FC Bayern vor dem Finale mit auf den Weg. Mit Erfolg.
Auch Fritz Dopfer hatte "Riesenspaß" am Rennen auf dem etwa 60 Meter hohen Hügel. "Schade, dass wir ausgeschieden sind", meinte der Garmischer nach seinem Viertelfinal-Aus. Kritik klang bei mehreren Sportlern an, weil das Rennen zur Wertung des Slalom-Weltcups zählt. Zum einen wird auf Riesenslalom-Tore gefahren, zum anderen waren Nicht-Torlauf-Spezialisten vorne platziert.
Nach dem ungewöhnlich warmen Winterwetter war die Austragung des Rennens auf dem Olympiaberg für 16 Damen und 16 Herren lange fraglich gewesen. Anfang 2012 war das Rennen wegen zu warmer Temperaturen ausgefallen, diesem war ein "echter Kraftakt", so der Veranstalter, war für die rennfertige Piste notwendig gewesen. Für den letzten Schliff hatte ein Schnee-Import aus dem Chiemgau gesorgt.
Artikel vom 01.01.2013
Mehr Sport
Leserfavoriten
- Telekom Baskets 80:89 in Oldenburg - Bonn scheidet in den Play-offs aus
- 1. FC Köln Holger Stanislawski verlässt Geißböcke zum Saisonende
- 1. FC Köln Eichin: Stanislawski-Rücktritt hat nichts mit Werder zu tun
- 1. FC Köln 3:0 - Geißböcke gewinnen in Ingolstadt
- Bundesliga Düsseldorf steigt ab - Hoffenheim auf Relegationsplatz
- Von Sonntag bis Montag Wetterdienst warnt vor ergiebigem Regen in Bonn und der Region
- Ludwig-Erhard-Allee Mehrere Leichtverletzte bei Auffahrunfall
- Bonner Innenstadt Kradfahrer bei Unfall verletzt
- Wetter in Bonn und der Region Viel Regen und mäßige Temperaturen an Pfingsten
- Pilotversuch Telekom prüft Verzicht auf feste Leitungen
- Ladkreis Neuwied Motorradfahrer prallt gegen Felswand und stirbt
- 150.000 Euro Schaden Feuer in der Altstadt von Andernach
- Neunkirchen-Seelscheid 19-Jähriger rast gegen Baum und Laterne - zwei Schwerverletzte
- Rhein-Erft-Kreis 49-Jähriger nach Streit von Auto umgefahren
- Königswinter Vorfahrt missachtet: Hoher Sachschaden
- Telekom Baskets 80:89 in Oldenburg - Bonn scheidet in den Play-offs aus
- 1. FC Köln Eichin: Stanislawski-Rücktritt hat nichts mit Werder zu tun
- 1. FC Köln 3:0 - Geißböcke gewinnen in Ingolstadt
- 1. FC Köln Holger Stanislawski verlässt Geißböcke zum Saisonende
- Bundesliga Düsseldorf steigt ab - Hoffenheim auf Relegationsplatz
- Proteste in Düsseldorf Hannelore Kraft schlägt Zorn der Beamten entgegen
- Kandidaten für die Nachfolge von Joachim Kardinal Meisner Von Ackermann über Bode bis Overbeck
- Assad und seine Gegner glauben nicht an Friedenskonferenz
- Nachruf Bonner Professor und Publizist Gerd Langguth gestorben
- Trauerfeier Bewegender Abschied von Peter Struck

