Keine Verträge für Byers, Reinhart und Salmonsson

Trio muss die Haie verlassen

Musste in Mannheim eine 2:4-Niederlage mitansehen: Haie-Trainer Cory Clouston.

Haie-Trainer Cory Clouston.

KÖLN. Zwei Tage nach dem enttäuschenden Viertelfinalaus gegen die Wolfsburg Grizzlys kam es bei den Kölner Haien zum Unvermeidlichen.

Zwei Tage nach dem enttäuschenden Viertelfinalaus gegen die Wolfsburg Grizzlys kam es bei den Kölner Haien zum Unvermeidlichen. Dabei handelt es sich um die Saisonabschlussgespräche der sportlichen Leitung um Manager Mark Mahon und Trainer Cory Clouston mit den Spielern und den daraus resultierenden Personalentscheidungen beim achtfachen deutschen Eishockeymeister.

Die großen Überraschungen blieben aus: Wie bereits berichtet, trennt sich der KEC von den ausländischen Stürmern Dane Byers, Max Reinhart und Johannes Salmonsson. Die Verträge dieses Trios sind ausgelaufen und werden nicht verlängert. Vor allem Reinhart gehört zu den großen Enttäuschungen dieser Saison. Als Scorer und Powerplay-Spieler verpflichtet, blieb der kanadische Ex-NHL-Profi fast alles schuldig und entpuppte sich zudem als schwieriger Einzelgänger im Kader des KEC.

Nicht unerwartet kam auch die Mitteilung der Haie, dass Travis Turnbull trotz laufenden Vertrages in den sportlichen Planungen für die kommende Saison keine Rolle mehr spielen soll. Der Kanadier war noch von Clouston-Vorgänger Niklas Sundblad verpflichtet worden und auch aufgrund einiger Verletzungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein ähnliches Schicksal wie Stürmer Turnbull droht Marcel Ohmann und Torsten Ankert. Die beiden Deutschen haben ebenfalls noch einen Vertrag beim KEC, spielten aber in den Planungen von Clouston eine untergeordnete Rolle.

Offen blieb auch die Frage, wie es mit Patrick Hager weitergeht. Der nach Spiel vier der Serie gegen Wolfsburg freigestellte Stürmer zählt laut Pressemitteilung wie Ohmann und Ankert auch kommende Saison zum Haie-Kader. Der Nationalspieler besitzt noch einen Vertrag bis 2018. Dann wechselt er definitiv zu Meister München. Weder Hager noch die Clubführung gaben nach dem gemeinsamen Gespräch einen Kommentar ab.