Entwarnung nach Haie-Spiel

Eishockey-Linienrichter hat Krankenhaus verlassen

Münchens Maximilian Kastner (r) trifft im entscheidenden Penalty gegen Kölns Torwart Hannibal Weitzmann zum 4:3.

Münchens Maximilian Kastner (r) trifft im entscheidenden Penalty gegen Kölns Torwart Hannibal Weitzmann zum 4:3.

KÖLN. Linienrichter Andreas Kowert, der bei der Eishockey-Partie der Kölner Haie gegen Red Bull München mit dem Hinterkopf auf den Boden geschlagen war, ist nicht schwerer verletzt. Er konnte das Krankenhaus nach Untersuchungen wieder verlassen.

Entwarnung bei Andreas Kowert: Der Linienrichter hat nach seinem schweren Sturz am Sonntag in der Partie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen den Kölner Haien und dem EHC Red Bull München (3:4 nach Penaltyschießen) das Krankenhaus wieder verlassen können. „Ich bedanke mich bei den Helfern, die überragend reagiert haben. Außerdem möchte ich mich für die aufmunternden Worte und Genesungswünsche bedanken, die mich erreicht haben“, ließ Kowert am Montag über die DEL ausrichten.

Der Referee war in der 45. Minute unglücklich mit dem Kölner Stürmer Lucas Dumont zusammengeprallt, dabei an die Bande gedrückt worden und anschließend mit dem Hinterkopf auf der Eisfläche aufgeschlagen. Kowert blieb benommen am Boden liegen und wurde minutenlang behandelt, ehe er bei Bewusstsein auf einem Schlitten vom Eis transportiert und zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Partie wurde danach mit zwei Hauptschiedsrichtern und nur einem Linienrichter zu Ende geführt.