GA-Sportlerwahl

Jetzt abstimmen: Wer wird Sportler des Monats April?

Bonn. Die Kandidaten der GA-Sportlerwahl für den April stehen fest. Stimmen Sie jetzt ab, wer GA-Sportler des Monats wird.

Sportlich betrachtet ist der April stets aus zwei Gründen interessant: Zum einen steigt in diesem Monat alljährlich der Bonner Marathon, an dem Tausende Läufer, Inliner und Handbiker teilnehmen. Während die Atmosphäre bei Teilnehmern und Zuschauern auf Bonns Straßen größtenteils entspannt ist, ist in den Auf- und Abstiegskämpfen der Mannschaftssportler vor allem Nervenstärke gefragt. Der Kampf gegen die Uhr und der um Auf- und Abstieg prägt dieses Mal die Kandidatenliste der Wahl zum Sportler des Monats April. Bis diesen Montag, 24 Uhr, können die GA-Leser für ihren Favoriten abstimmen.

Hier geht es zur Abstimmung

Favoritin ist auch das passende Stichwort für Caterina Schneider. Die Bonner Läuferin verteidigte beim Deutsche Post Marathon ihren Stadtmeistertitel über die 42,195 Kilometer und triumphierte damit schon zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren. Mit ihrer Zeit von 3:25:10 Stunden war Schneider allerdings nicht zufrieden, da sie rund zehn Minuten langsamer war als bei ihrer Bestzeit. Die 47-jährige dreifache Mutter läuft seit sechs Jahren Marathons und ist auch bei vielen kleineren Läufen in Bonn und der Region häufig am Start.

In starker Form präsentierte sich im April auch René Lönenbach: In nur drei Partien gelangen dem Rückraumspieler des Handball-Regionalligisten TV Rheinbach, der auch als Linksaußen eingesetzt werden kann, zusammen satte 31 Tore. Dass Lönenbach nicht nur im vergangenen Monat treffsicher war, zeigt die Torjägerliste der Regionalliga Nordrhein: Mit 206 Toren steht er dort mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Für die gegen den Abstieg kämpfende Rheinbacher Mannschaft war Lönenbach damit eine Lebensversicherung und feierte mit seinen Teamkollegen nach einem 28:25-Sieg am letzten Spieltag beim TV Aldekerk den Klassenerhalt.

Als Torjäger zeichnete sich auch Florian Weißkirchen aus: Der Floorballer hatte mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil am Aufstieg der SSF Bonn in die 1. Bundesliga. Die Relegationsspiele gegen Blau-Weiß Schenefeld entwickelten sich allerdings zur Nervenschlacht. Nach jeweils einem Erfolg beider Teams ging es in der entscheidenden dritten Partie im Sportpark Nord in die Verlängerung. Bereits in der regulären Spielzeit hatte Weißkirchen mit drei Treffern zum 7:7 beigetragen. In der Overtime gelang ihm dann auch noch der Siegtreffer, der bei den SSF-lern alle Dämme brechen ließ.

Feiern durfte im April auch Evelin Nagel – und das gleich doppelt. Bei den Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften im polnischen Torun rannte die 48-Jährige zuerst in 9,30 Sekunden zur Goldmedaille über 60 Meter Hürden. Fünf Stunden später folgte mit ihren Mitstreiterinnen Carola Wolf (HSG Turbine Zittau), Katja Kämnitz (Dresdner SC 1898) und Kerstin Drewes (LC Paderborn) Bronze über 4x200 Meter. Nagel, die schon dreimal Weltmeisterin unter freiem Himmel war, fügte ihrer Medaillensammlung damit zwei weitere Exemplare hinzu.

Ebenfalls Gold errang Judoka Tom Hartmann beim internationalen U 16-Turnier in Duisburg in der Schwergewichtsklasse. Nach Siegen gegen Gegner aus Bayern, Luxemburg und Hessen stand der Nachwuchsathlet, der zum Perspektivkader der SSF gehört, im Finale dem einen Kopf größeren Niederländer Floris Den Hartog gegenüber. Hartmann wehrte alle Angriffe seines Kontrahenten ab und überwältigte Den Hartog dann selbst zum vorzeitigen Sieg. Hartmann ist bereits seit seinem fünften Lebensjahr im Judo aktiv und startet in diesem Jahr erstmals in der Altersklasse U 18.