Landesliga

VfL Rheinbach fokussiert den Aufstieg

Auf den verletzten Patrick Birkner (links) müssen die Rheinbacher am Sonntag verzichten.

BONN. Während der spielfreie Fußball-Landesligist Bonner SC an diesem Wochenende zum Zuschauen verdammt ist, kann der VfL Rheinbach sieben Spieltage vor Saisonende seinen Angriff auf den aufstiegsrelevanten zweiten Platz am Sonntag (15 Uhr, Freizeitpark) gegen den SV Siegburg 04 wieder aufnehmen.

Am vergangenen 23. Spieltag unterlagen die Schützlinge von VfL-Coach Zibi Zurek zwar gegen den Ligaprimus Köln-Worringen mit 1:3, spielten aber über weite Strecken auf Augenhöhe und hätten bei einer besseren Chancenverwertung durchaus mehr erreichen können. "Meine Mannschaft hat nach unglücklichen Gegentoren ständig dagegen gehalten, sich aber vor dem gegnerischen Tor nicht belohnt", meinte Zurek. Wohl bis zum Saisonende muss der VfL-Trainer auf Patrick Birkner verzichten, bei dem während der Partie gegen Köln-Worringen die Schienbeinverletzung wieder aufbrach. Dafür kehrte Lukas Völker unter der Woche ins Mannschaftstraining zurück.

Einen Rückschlag musste auch Blau-Weiß Friesdorf hinnehmen. Nach zuletzt aufsehenerregenden Heimauftritten mit 21 Treffern in drei Partien unterlag die Elf von Trainer Sascha Glatzel auf der ungeliebten Asche in Pesch mit 0:1. "Wir haben alles versucht", erklärte der Trainer, der unter der Woche nach langer Zeit erstmals wieder alle Spieler begrüßen konnte. "Aber in solchen Spielen wird eben deutlich, dass uns die Robustheit fehlt, die ein Spitzenteam auszeichnet." Mit dem FC Spich kommt nun am Sonntag (15 Uhr, Margaretenstraße) ein echter Angstgegner. In den letzten drei Partien sprang für die Blau-Weißen gerade einmal ein Punkt heraus.

Seiner Form aus der Hinrunde läuft auch der SSV Merten hinterher. "Richtig ist, dass wir uns aus den letzten drei Spielen mehr erwartet haben", meinte SSV-Trainer Frank Pleimes. Nach der 0:2-Niederlage beim FC Spich stellt sich nun am Sonntag (15 Uhr) Spitzenreiter SG Köln-Worringen am Rüttersweg vor. "Für uns eine dankbare Aufgabe, denn da sind wir krasser Außenseiter."

Für den bereits abgestiegenen SV Wachtberg geht die Landesliga-Abschiedstour am Sonntag beim SV Deutz 05 weiter. SV-Trainer Jörg Schlebusch hat trotz des bevorstehenden Gangs in die Bezirksliga noch Ziele. "Wir müssen es fertigbringen, die Leistung, die wir in der letzten Viertelstunde gegen den BSC gezeigt haben, auf 90 Minuten auszudehnen. Was uns aber fehlt, ist ein Torjäger."