Ribéry-Sperre - Sammer sauer auf Schiedsrichter

München.  Nach der Sperre für Franck Ribéry im DFB-Pokal hat Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer erneut Kritik an der Leistung von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer geübt.
Bayern-Star Franck Ribéry sah im Pokalspiel beim FC Augsburg die Rote Karte. Foto: Tobias Hase
							Foto: DPA
Bayern-Star Franck Ribéry sah im Pokalspiel beim FC Augsburg die Rote Karte. Foto: Tobias Hase Foto: DPA

Man akzeptiere die Sperre, sagte Sammer in München, "aber ich persönlich respektiere es überhaupt nicht und bin stocksauer, dass in dieser Diskussion ein Mann, der einen rabenschwarzen Tag hatte, überhaupt nicht zur Diskussion steht. Das kann ich nicht verstehen."

Kinhöfer hatte im Pokal-Spiel der Münchner beim FC Augsburg (2:0) für Ribéry nach einer Auseinandersetzung mit Ja-cheol Koo Rot gezogen. Dazu erkannte er einen regulären Treffer von Anatoli Timoschtschuk nicht an. "Dass der Schiedsrichter an diesem Tag eine katastrophale Leistung gezeigt hat, ist bisher völlig untergegangen und auch nicht bewertet worden. Dass der Spieler Koo für mich in der Verhältnismäßigkeit das gleiche getan hat wie Franck Ribéry, steht heute überhaupt nicht mehr zur Diskussion", erklärte Sammer.

Ribéry war wegen einer Tätlichkeit von DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt worden. Sammer betonte, dass er nicht unbedingt einen Freispruch erwartet hätte, aber vielleicht eine Ein-Spiel-Sperre wegen unsportlichen Verhaltens. "Das war es für mich eher als eine Tätlichkeit."

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