Fans in Zweitliga-Stadien schweigen zwölf Minuten lang

Berlin.  Der Fanprotest gegen das geplante Sicherheitskonzept im deutschen Fußball ist angelaufen. Bei den vier Zweitligaspielen schwiegen die Zuschauer wie geplant während der ersten zwölf Minuten und zwölf Sekunden weitgehend.
Wie in Kaiserslautern haben die Fans den Stimmungsboykott umgesetzt. Foto: Uwe Anspach
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Wie in Kaiserslautern haben die Fans den Stimmungsboykott umgesetzt. Foto: Uwe Anspach Foto: DPA

Bei der Partie des VfL Bochum gegen den FSV Frankfurt zählten die Anhänger die letzten zehn Sekunden laut herunter, auch die laut Angaben des Heimvereins 14 Gäste-Fans beteiligten sich an der Aktion.

In Dresden präsentierten Dynamo-Fans beim Duell mit VfR Aalen ein großes Plakat mit der Aufschrift: "12:12 - Ohne Stimme keine Stimmung. DFL-Papier ablehnen!". Nur vereinzelt gab es für einige Aktionen Beifall, ansonsten herrschte teils gespenstische Stille in den Stadien - so auch bei den Partien 1860 München gegen SC Paderborn und 1. FC Kaiserslautern gegen Jahn Regensburg.

Unter dem Motto "Ohne Stimme keine Stimmung" will die Szene an diesem und zwei weiteren Spieltagen der Bundesligen gegen das geplante Sicherheitskonzept protestieren. Dieses wollen die 36 Proficlubs bei ihrer Vollversammlung am 12. Dezember verabschieden. Der Auftakt der Schweige-Aktion am Wochenende in der 3. Liga war wenig spektakulär ausgefallen.

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