Der Große Preis von Australien

Neue Chance für das Sorgenkind: Mit der unverhofften Ehre des Saisonauftakts hat Australien 2011 die Möglichkeit ordentlich Eigenwerbung zu betreiben. Das Rennen im Albert Park gilt als unrentabel und ist örtlichen Politikern ein Dorn im Auge. Ein weiteres Problem: Die Zeitverschiebung zwischen Europa und dem fünften Kontinent. Wegen der neun Stunden Differenz wurde ein Kompromiss gefunden, der für alle beteiligten nicht zufriedenstellend ist. Da das Rennen um 17.00 Uhr Ortszeit gestartet wird, haben die Fahrer mit tief stehender Sonne zu kämpfen, die Organisatoren klagen über eine schrumpfende Zuschauerkulisse und F1-Boss Bernie Ecclestone hätte sowieso viel lieber ein Nachtrennen. mehr...

Der Große Preis von Malaysia

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit ist in Sepang immer vorhanden. Die bange Frage ist meist: Bleibt es wenigstens trocken? Denn wenn der Regen kommt, färbt sich der Himmel über Malaysia tiefschwarz und das Wasser fällt in Unmengen. Dann sind Abflüge vorprogrammiert, 2009 kam es sogar zum Rennabbruch. Die örtliche Startzeit von 16.00 Uhr birgt außerdem die Gefahr, dass es gegen Ende der 56 Runden ziemlich dunkel werden kann. mehr...

Der Große Preis von China

In Shanghai kann die Formel-1-Welt fast sicher auf ein Regenrennen bauen. Seit 2009 wird der GP von China im April ausgetragen und in beiden Jahren mussten Fahrer und Teams mit der nassen Strecke klarkommen. Neben guter Autobeherrschung und geschicktem Taktieren, um nicht im rutschenden Pulk fahren zu müssen, spielt auch das Glück eine gehörige Rolle. Denn nicht selten macht das Safety Car den cleversten Strategen einen Strich durch die Rechnung. mehr...

Der Große Preis von Bahrain

Aufgrund von politischen Unruhen in Bahrain musste der Grand Prix in der Saison 2011 abgesagt werden. Nachdem 2010 auf einer verlängerten Streckenversion gefahren wurde, kehrt die Formel 1 nach zwei Jahren auf die ursprüngliche Runde in Bahrain zurück. mehr...

Der Große Preis von Spanien

Das fünfte Rennen der Saison bildet einen Höhepunkt im Rennkalender. Seit 20 Jahren werden in Catalunya bereits Formel-1-Rennen organisiert und ein volles Haus ist wegen der zahlreichen rennsportbegeisterten Iberer garantiert. Obwohl die Strecke eigentlich nicht sonderlich attraktiv ist, dafür bietet sie zu wenig Überholmöglichkeiten. Das macht das Qualifying umso interessanter, denn wer hier die Pole Position ergattert, gewinnt nicht selten das Rennen. mehr...

Der Große Preis von Monaco

Der Große Preis von Monaco ist Kult - bei den Formel-1-Piloten und der High Society. Wenn im Fürstentum an der Cote d\x{2019}Azur die Motoren aufheulen und es nach verbranntem Gummi riecht, lebt er wieder auf, der Mythos Monte Carlo. Der enge Stadtkurs, die Nähe zu den Fahrern, die riesigen Yachten im Hafen, die Siegerehrung in der Fürstenloge sowie die Reichen und die Schönen, das alles macht das Grand-Prix-Wochenende zu einem Spektakel. mehr...

Der Große Preis von Kanada

Der Große Preis von Kanada ist ein Highlight für die Speed-Freaks. Gleich auf mehreren Teilabschnitten des Circuit Gilles Villeneuve beschleunigen die F1-Piloten ihre Boliden auf mehr als 300 Stundenkilometer. Die Fahrer müssen in Montreal aber nicht nur wegen der hohen Geschwindigkeiten voll konzentriert bei der Sache sein: Der 4,361 Kilometer lange Stadtkurs auf der Île Notre-Dame inmitten des Sankt-Lorenz-Stroms ist gespickt mit engen Kurven und Schikanen - Auslaufzonen sind kaum vorhanden. Besonders in der letzten Kurve vor der Start- und Zielgeraden - der Wall of Champions - passieren immer wieder spektakuläre Unfälle. mehr...

Der Große Preis von Europa

Der 5,419 Kilometer lange Stadtkurs an der spanischen Mittelmeerküste kann nicht mit dem Flair des mondänen Monte Carlo mithalten. Das Ambiente des Valencia-Rennens ist kühl und nüchtern. Das Rennen führt zwar durch den Hafen "Juan Carlos I. Marina", wo 2007 und 2010 der America's Cup ausgesegelt wurde, aber durch die vielen Betonmauern und Industrieanlagen wirkt die Strecke eher wie ein Retortenkurs. Das Highlight ist die Hafenquerung: Eine lange Brücke, die einen Kanal überquert, der zum Meer führt. Die Rennstrecke ist viel weitläufiger, schneller und sicherer als beispielsweise in Monaco. Aber gerade dadurch verliert der Große Preis von Europa einiges an Reiz. mehr...

Der Große Preis von Großbritannien

Silverstone ist Tradition: 1950 wurde auf dem Kurs in Northamptonshire der erste WM-Lauf der Formel-1-Geschichte gestartet. Am 13. Mai sah der Italiener Giuseppe Farina in einem Alfa Romeo 158 als Erster die Zielflagge auf dem ehemaligen Flugplatz der Royal Air Force. Seitdem haben die Motorsport-Fans des unvergessliche Momente auf dem Silverstone Circuit erlebt. mehr...

Der Große Preis von Deutschland

Nach einem Jahr Pause gastiert der Formel-1-Zirkus wieder in Nordbaden. Der Große Preis von Deutschland wird am 22. Juli 2012 auf dem Hockenheimring ausgefahren, der sich mit dem Nürburgring aus finanziellen Gründen jährlich abwechselt. mehr...

Der Große Preis von Ungarn

Hitze und Staub prägen den Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring. Wer hier Siege einfahren will, braucht eine Top-Kondition. Alljährlich steht das Rennen im Hochsommer auf dem Programm. Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr lassen den Asphalt glühen und verlangen den Formel-1-Piloten sowie dem Material alles ab. Neben der körperlichen Fitness ist auch die Konzentrationsfähigkeit ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Die 4,381 Kilometer lange Strecke mit ihren engen Kurven bieten nur wenige Überholmöglichkeiten für die Piloten. Seit 1986 hat der Große Preis von Ungarn einen regelmäßigen Platz im Formel-1-Circuit. Das Premieren-Rennen in der Nähe von Budapest war das erste große Motorsport-Event im damaligen Ostblock. mehr...

Der Große Preis von Belgien

EIN VOLLGASANTEIL VON 70 PROZENT, EIN WAHRER "ACHTERBAHN-KURS" DURCH DIE ARDENNEN, KAUM ABLENKUNG DURCH STARS UND STERNCHEN: DAS IST FAHRSPASS PUR. DER KLASSIKER VON SPA-FRANCORCHAMPS IST UNBESTRITTEN EIN HÖHEPUNKT DER FORMEL-1-SAISON UND BEI DEN. Ein Vollgasanteil von 70 Prozent, ein wahrer "Achterbahn-Kurs" durch die Ardennen, kaum Ablenkung durch Stars und Sternchen: Das ist Fahrspaß pur. Der Klassiker von Spa-Francorchamps ist unbestritten ein Höhepunkt der Formel-1-Saison und bei den Fahrern äußerst beliebt - auch (oder gerade dann), wenn das Wetter beim Großen Preis von Belgien nicht mitspielt. mehr...

Der Große Preis von Italien

Gas, Gas und nochmal Gas: Beim Großen Preis von Italien - dem schnellsten Rennen der Saison - geht es vor allem um den Geschwindigkeitsrausch. Schließlich fahren die Piloten eine Trainingsrunde in Monza durchschnittlich mit rund 250 Stundenkilometern. Obwohl der Tachometer auf der Zielgeraden fast 350 km/h anzeigt, ist die Strecke für die Fahrer körperlich aber weniger anstrengend als ein kurvenlastiger Grand Prix. Allerdings ist der Reifen- und Bremsverschleiß extrem hoch, weil vor den Schikanen dementsprechend scharf gebremst werden muss. mehr...

Der Große Preis von Singapur

Zum fünften Mal lockt Singapur die Motorsport-Königsklasse zum nächtlichen Grand-Prix. Die Bilder sind für die rund 80 000 Zuschauer auf den Tribünen und den Millionen Menschen zu Hause vor den TV-Geräten gleichermaßen beeindruckend: Die Hafenkulisse des südostasiatischen Stadtstaates wird perfekt inszeniert. Zahlreiche Flutlichtmasten beleuchten den 5,073 km Marina Bay Street Circuit mit 3000 Lux taghell, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Energiebedarf ist dementsprechend hoch: Über drei Millionen Watt werden benötigt. mehr...

Der Große Preis von Japan

Der Suzuka International Racing Circuit weist mit einer Brücke ein einzigartiges Bauelement auf. Die Rennstrecke, auf der es immer wieder hinauf und hinab geht, konnte so als eine Acht angelegt werden - ein echtes Unikat in der Formel 1. Besonders Sebastian Vettel ist ein Fan der 1962 erbauten, ehemaligen Honda-Teststrecke in Suzuka. Der Große Preis von Japan ist für Fahrer und Wagen aber auch ohne die Überquerung recht anspruchsvoll. mehr...

Der Große Preis von Südkorea

Bereits zum dritten Mal befindet sich der Korea International Circuit im Rennkalender der Formel 1. Wegen den organisatorischen Problemen abseits des Asphalts, der schlechten Lage weit entfernt von der Metropolregion Seoul, und des fantasielos gestalteten Rahmenprogramms konnte die Bevölkerung in den letzten zwei Jahren nur wenig für diesen Grand Prix begeistert werden. mehr...

Der Große Preis von Indien

Der Große Preis von Indien steht zum zweiten mal im Kalender der Formel 1 und ist für Narain Karthikeyan, der bei Hispania Racing unter Vertrag steht, und das Team Force India mit dem deutschen Fahrer Niko Hülkenberg zum echten "Heimspiel". Der 5,125 km lange Buddh International Circuit liegt in Greater Noida bei Neu Dehli und liegt mitten in der Stadt. mehr...

Der Große Preis von Abu Dhabi

Der Yas Marina Circuit wurde 2009 eingeweiht und liegt im Schwemmland der Küste vor Abu Dhabis Hauptstadt. Die völlig neu konzipierte Rennstrecke bietet neben dem futuristischen Yas Hotel, unter dem der Kurs hindurchführt, eine Auslaufzone, die unter der Tribüne endet. Dies soll den Zuschauern ein intensiveres Rennerlebnis bescheren. Auch die Ausfahrt der Boxengasse, die teilweise unterhalb der Rennstrecke hindurch verläuft und dann leicht ansteigt, ist einzigartig. In der Formel 1 ein Novum: Das Rennen wird bei Tageslicht gestartet und nach der Dämmerung unter Kunstlicht beendet. Die Runde hält 21 mittelschnelle und langsame Kurven bereit. Einige davon sind knifflige Steilkurven. Auf der fast 1,2 Kilometer langen Geraden werden 320 km/h erreicht. Kiesbetten gibt es nicht, die Auslaufbereiche sind asphaltiert. Rauscht ein Pilot darüber hinweg, sollen statt Reifenstapel luftgefüllte Kunststoffbarrieren den Aufprall dämpfen. mehr...

Der Große Preis der USA

Zum ersten Mal seit 2007 gastiert die Formel 1 wieder in den USA - und zwar in Texas. Der Circuit of the Americas wurde vom deutschen Star-Rennstrecken-Designer Hermann Tilke entworfen und soll im August fertig gestellt werden. Über 120 000 Zuschauer werden auf den Tribünen Platz finden. mehr...

Der Große Preis von Brasilien

Bereits 1973 wurde auf dem Autodromo José Carlos Pace der erste Große Preis von Brasilien in der Formel 1 ausgefahren. Fahrer und Material bringt diese Rennstrecke seit dem an ihre Grenzen: Das Wetter zeigt sich in Sao Paulo unberechenbar - plötzlich einsetzender tropischer Regen kann das ganze Geschehen durcheinander wirbeln. Einher damit setzen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit den Piloten zu. Auch der Asphalt auf dem "Waschbrett-Kurs" hat es in sich. Überwiegend wellig stellt er eine besondere Anforderung an das Setup. Das letzte Rennen der Formel-1-Saison wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren und ist relativ schnell. Mit seinen 15 oft langgestreckten Linkskurven ist der Kurs auch technisch anspruchsvoll. Schon die erste davon, das Senna S, birgt mit dem anschließenden Rechtsknick großes Gefahrenpotenzial. Die beiden Geraden lassen sich mit einem Tempo von über 300 km/h fahren. mehr...

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