Der Große Preis von Australien

In Melbourne haben es die Fahrer mit einem typischen Stadtkurs zu tun. Hier wird lange am Setup getüftelt, weil der rutschige Asphalt für schwierige Bedingungen sorgt. Doch auch die Kursführung hat es in sich. Auf Vollgaspassagen folgen harte Kurven. Ein falscher Bremsmoment endet nicht selten in den Leitplanken. Wer statt auf reine Power auch auf gute Traktion setzt, kann aus den engen Kurven heraus entscheidende Vorteile beim Überholen nutzen. mehr...

Der Große Preis von Malaysia

Der Kurs südlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur hat ein abwechslungsreiches Profil. Ein Highlight ist die Haarnadelkurve, die eine Verbindung zwischen der letzten Streckengeraden und der Start-Zielgeraden herstellt. Hier muss von über 300 Stundenkilometern auf 80 km/h heruntergebremst werden. Auf dem folgenden Kilometer bietet sich eine hervorragende Möglichkeit zum Überholen. Eine langsame Spitzkehre und zwei 5.-Gang-Hochgeschwindigkeitskurven fordern Fahrer und Auto ebenfalls enorm. Auffällig ist, dass die mit 15 Kurven gespickte Strecke an einigen Stellen extra breit angelegt wurde. mehr...

Der Große Preis von Bahrain

Der Kurs von Sachir wurde mit vier langen Geraden angelegt, die ausreichend Gelegenheiten für Überholmanöver bieten. Während des Rennwochenendes im April sind hohe Temperaturen eine Herausforderung für die Fahrer und das Material. Zudem müssen die Piloten auch die häufigen Wüstenstürme auf der Golfinsel fürchten, die 2009 sogar zur Absage von Testfahrten geführt haben. Selbst an ruhigen Tagen werden ständig Sand und Staubpartikel auf die Strecke geweht, die sich in Getriebe und Motor festsetzen. mehr...

Der Große Preis von China

Der Verlauf des Kurses ist - von oben betrachtet - der Form des chinesischen Schriftzeichens "shàng" nachempfunden. Dieses steht für "Höchste" oder "Oberste" und findet sich auch im Namen der Stadt "Shanghai" wieder, der soviel bedeutet wie "über dem Meer". Bleibt es trocken, erreichen die Autos auf zwei langen Geraden Geschwindigkeiten von mehr als 310 Stundenkilometern. Markenzeichen ist eine Kurve in der Optik eines Schneckenhauses, deren Radius in ihrem Verlauf immer enger wird. mehr...

Der Große Preis von Spanien

Das fünfte Rennen der Saison bildet einen Höhepunkt im Rennkalender. Seit über 20 Jahren werden nördlich von Barcelona bereits Formel-1-Rennen organisiert und ein volles Haus ist wegen der zahlreichen rennsportbegeisterten Iberer garantiert. Dabei ist die Strecke eigentlich nicht sonderlich attraktiv, dafür bietet sie zu wenig Überholmöglichkeiten. Das macht aber das Qualifying umso interessanter, denn wer hier die Pole Position ergattert, gewinnt nicht selten das Rennen. mehr...

Der Große Preis von Monaco

Die Strecke durch die engen Häuserschluchten von Monte Carlo verlangt den Fahrern alles ab. Auslaufzonen gibt es nicht, Überholen ist fast unmöglich und nur das geringste Abweichen von der Ideallinie befördert den Piloten in die Leitplanken. "Rennfahren in Monaco ist wie Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer", beschrieb einmal der brasilianische Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet den Kurs an der französischen Riviera. Der Grundstein zum Sieg wird in der monegassischen Metropole bereits in der Qualifikation gelegt. Auf keiner Rennstrecke ist die Pole Position so entscheidend wie in Monaco. mehr...

Der Große Preis von Kanada

Der Große Preis von Kanada ist ein Highlight für die Speed-Freaks. Gleich auf mehreren Teilabschnitten des Circuit Gilles Villeneuve beschleunigen die F1-Piloten ihre Boliden auf mehr als 300 Stundenkilometer. mehr...

Der Große Preis von Österreich

Die Formel 1 kehrt nach elf Jahren Pause am 22. Juni ins österreichische Spielberg zurück. Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz hat sich Bernie Ecclestone auf einen Kontrakt bis 2020 geeinigt. Auf dem Red-Bull-Ring in der Steiermark darf sich Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel dann auf so etwas wie ein Heimspiel freuen. 2003 fuhr die Formel 1 zuletzt auf dem malerisch gelegenen Berg-und-Tal-Kurs. Letzter Sieger: Michael Schumacher im Ferrari. mehr...

Der Große Preis von Großbritannien

Silverstone ist Tradition: 1950 wurde auf dem Kurs in Northamptonshire der erste WM-Lauf der Formel-1-Geschichte gestartet. Am 13. Mai sah der Italiener Giuseppe Farina in einem Alfa Romeo 158 als Erster die Zielflagge auf dem ehemaligen Flugplatz der Royal Air Force. Seitdem haben die Motorsport-Fans viele unvergessliche Momente auf dem Silverstone Circuit erlebt. mehr...

Der Große Preis von Deutschland

Der Hockenheimring wurde bereits 1932 auf unbefestigten Waldwegen angelegt und im Laufe der Zeit zur Rennstrecke ausgebaut. Das erste Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring wurde 1970 gestartet. Vor über 100 000 Zuschauern siegte der Österreicher Jochen Rindt in einem Lotus-Ford. 1971 kehrte die Formel 1 wieder auf den Nürburgring zurück. Doch 1976 verunglückte Niki Lauda auf der Nordschleife schwer. Die Formel 1 kam daraufhin 1977 wieder nach Hockenheim. mehr...

Der Große Preis von Ungarn

Hitze und Staub prägen den Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring. Wer hier Siege einfahren will, braucht eine Top-Kondition. Alljährlich steht das Rennen im Hochsommer auf dem Programm. Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr lassen den Asphalt glühen und verlangen den Formel-1-Piloten sowie dem Material alles ab. mehr...

Der Große Preis von Belgien

EIN VOLLGASANTEIL VON 70 PROZENT, EIN WAHRER "ACHTERBAHN-KURS" DURCH DIE ARDENNEN, KAUM ABLENKUNG DURCH STARS UND STERNCHEN: DAS IST FAHRSPASS PUR. DER KLASSIKER VON SPA-FRANCORCHAMPS IST UNBESTRITTEN EIN HÖHEPUNKT DER FORMEL-1-SAISON UND BEI DEN. Ein Vollgasanteil von 70 Prozent, ein wahrer "Achterbahn-Kurs" durch die Ardennen, kaum Ablenkung durch Stars und Sternchen: Das ist Fahrspaß pur. Der Klassiker von Spa-Francorchamps ist unbestritten ein Höhepunkt der Formel-1-Saison und bei den Fahrern äußerst beliebt - auch (oder gerade dann), wenn das Wetter beim Großen Preis von Belgien nicht mitspielt. mehr...

Der Große Preis von Italien

Gas, Gas und nochmal Gas: Beim Großen Preis von Italien - dem schnellsten Rennen der Saison - geht es vor allem um Speed. Schließlich fahren die Piloten eine Trainingsrunde in Monza durchschnittlich mit rund 250 Stundenkilometern. Obwohl der Tachometer auf der Zielgeraden fast 350 km/h anzeigt, ist die Strecke für die Fahrer körperlich aber weniger anstrengend als ein kurvenlastiger Grand Prix. Allerdings ist der Reifen- und Bremsverschleiß extrem hoch, weil vor den Schikanen dementsprechend scharf gebremst werden muss. mehr...

Der Große Preis von Singapur

Singapur bei Nacht: Ein optisches Highlight jeder Formel-1-Saison. Die Bilder sind für die rund 80 000 Zuschauer auf den Tribünen und die Millionen zu Hause vor den TV-Geräten gleichermaßen beeindruckend. Die Hafenkulisse des südostasiatischen Stadtstaates wird perfekt inszeniert. Zahlreiche Flutlichtmasten beleuchten die 5,065 Kilometer des Marina Bay Street Circuit mit 3000 Lux taghell, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Energiebedarf ist dementsprechend hoch: Über drei Millionen Watt werden benötigt. mehr...

Der Große Preis von Japan

Der Suzuka International Racing Circuit weist mit einer Brücke ein einzigartiges Bauelement auf. Die Rennstrecke, auf der es immer wieder hinauf und hinab geht, konnte so als eine Acht angelegt werden - ein echtes Unikat in der Formel 1. Besonders Sebastian Vettel ist ein Fan der 1962 erbauten, ehemaligen Honda-Teststrecke in Suzuka. Der Große Preis von Japan ist für Fahrer und Wagen aber auch ohne die Überquerung recht anspruchsvoll. mehr...

Der Große Preis von Russland

Mit dem Formel-1-Rennen in Sotschi geht ein langgehegter Wunsch von Chefvermarkter Bernie Ecclestone in Erfüllung. Schon nach den Olympischen Spielen 1980 in Moskau verhandelte der Brite mit dem damaligen Kremlchef Leonid Breschnew über einen Grand Prix. Nun hat Ecclestone einen Deal mit Russlands Präsident Wladimir Putin geschlossen. Der Vertrag läuft bis 2020. Der Bau kostet Medienberichten zufolge rund 250 Millionen Euro. mehr...

Der Große Preis der USA

Auch 2014 ist die Formel 1 wieder zu Gast in den USA - und zwar in Texas. Der Circuit of the Americas wurde vom deutschen Star-Rennstrecken-Designer Hermann Tilke entworfen. Auf den Tribünen finden über 120 000 Zuschauer Platz. mehr...

Der Große Preis von Brasilien

Bereits 1973 wurde auf dem Autodromo José Carlos Pace der erste Große Preis von Brasilien in der Formel 1 ausgefahren. Fahrer und Material bringt diese Rennstrecke seit dem an ihre Grenzen: Das Wetter zeigt sich in Sao Paulo unberechenbar - plötzlich einsetzender tropischer Regen kann das ganze Geschehen durcheinander wirbeln. Damit einhergehend setzen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit den Piloten zu. mehr...

Der Große Preis von Abu Dhabi

Der Yas Marina Circuit wurde 2009 eingeweiht und liegt im Schwemmland der Küste vor Abu Dhabis Hauptstadt. 2014 wird auf ihm das letzte Rennen der Saison ausgetragen. Die vielleicht außergewöhnlichste Rennstrecke bietet neben dem futuristischen Yas Hotel, unter dem der Kurs hindurchführt, eine Auslaufzone, die unter der Tribüne endet. Dies soll den Zuschauern ein intensiveres Rennerlebnis bescheren. Auch die Ausfahrt der Boxengasse, die teilweise unterhalb der Rennstrecke hindurch verläuft und dann leicht ansteigt, ist einzigartig. mehr...

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