Nürburgring: Sanierer und Pächter reden miteinander

Nürburg.  Pächter und Sanierer des Nürburgrings haben ihre Verhandlungen über die Zukunft der Eifel-Rennstrecke wieder aufgenommen. Die Anwälte beider Seiten haben sich getroffen, sagte der Sprecher der privaten Betreiberfirma Nürburgring Automotive GmbH, Karl-Heinz Steinkühler.
Die Zukunft des Nürburgrings bleibt offen. Foto: Roland Weihrauch
								Foto: DPA
Die Zukunft des Nürburgrings bleibt offen. Foto: Roland Weihrauch Foto: DPA

Der Sprecher der Sanierer, Pietro Nuvoloni, betonte: "Der Gesprächsfaden ist nach wie vor noch da." Die Sanierer gehen auf die Pächter zu: "Wir sehen durchaus in dem einen oder anderen Bereich Spielraum", sagte Nuvoloni. Noch offen ist aber, ob die Formel 1 im nächsten Jahr wie geplant in der Eifel ihre Runden drehen wird.

In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen erst einmal geplatzt. Die Pächter hatten den Entwurf für einen Vergleich, in dem die NAG als Berater vorgesehen war, nachbessern wollen. Daraufhin hatten Sanierungsgeschäftsführer Thomas Schmidt und Sachwalter Jens Lieser einen neuen Entwurf vorgelegt - mit Plänen für einen Neuanfang am Ring. Wenn sich Sanierer und Pächter nicht einigen, droht ein Rechtsstreit um eine Räumungs- und Zahlungsklage. Das Musikfestival "Rock am Ring" sowie ADAC-Veranstaltungen wie der Truck Grand Prix sollen 2013 jedoch stattfinden. Das Land Rheinland-Pfalz hatte den Pächtern im Februar gekündigt; seitdem laufen Verhandlungen.

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