1. FC Köln

Timo Horn steht vor seinem Comeback

Über eine Rückkehr von Timo Horn am Samstag ins FC-Tor wird kurzfristig entschieden.

Über eine Rückkehr von Timo Horn am Samstag ins FC-Tor wird kurzfristig entschieden.

KÖLN. FC-Torwart Timo Horn ist wieder auf dem Trainingsplatz zu finden und steht vor seinem Comeback im Tor der Kölner. Derweil gibt es Vaterfreuden bei Thomas Kessler.

Thomas Kessler konnte am Mittwoch nichts die Laune verderben. Nicht der strömende und eiskalte Regen, nicht die Folgen seiner Prellung aus dem Spiel gegen Bayern München und auch nicht seine zuletzt etwas wackeligen Auftritte im Tor des 1. FC Köln. Für den 31-Jährigen zählte an diesem 8. März 2017 nur Emelie. Als Kessler gegen 11.15 Uhr vor Glück strahlend am Geißbockheim eintraf, tat er dies als frisch gebackener Vater einer Tochter, die seine Frau Melanie am Mittwochmorgen zur Welt gebracht hatte.

Die Geburt seines ersten Kindes war wohl auch der Hauptgrund für Kesslers Abwesenheit beim letzten öffentlichen FC-Training vor dem Bundesliga-Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim FC Ingolstadt. „Es geht ihm besser. Ich denke, dass er am Donnerstag wieder ins Training einsteigt“, erklärte FC-Coach Peter Stöger. Einen Tag früher war Timo Horn dran. Die etatmäßige Nummer eins der Kölner hat seine Erkältung überstanden und ist demnach bereit für sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause. Ob es schon in Ingolstadt zur Rückkehr des 23-Jährigen ins FC-Tor kommt, ließ Peter Stöger am Mittwoch allerdings offen: „Ausgeschlossen ist nichts. Wir werden das kurzfristig und in enger Absprache mit der medizinischen Abteilung, Torwarttrainer Alex Bade und den Keepern entscheiden.“

Beim Blick auf seine Trainingsgruppe am Mittwoch dürfte der Österreicher nicht nur wegen Horns Anwesenheit etwas Erleichterung verspürt haben. Der zu Wochenbeginn erkrankte Marco Höger mischte wieder voll mit und auch Kapitän Matthias Lehmann ist wohl nach vier Monaten Pause bereit für eine Rückkehr in den Kader. „Jede Einheit mehr bringt ihm Sicherheit. Vor dem Bayern-Spiel hatte Matze noch nicht zu 100 Prozent das Gefühl, wieder dabei sein zu können. Wir werden Donnerstag oder Freitag sprechen, wie es für Samstag aussieht“, erläuterte Stöger die Situation.

Eng dürfte es für Pawel Olkowski werden, der sich am Dienstag beim Training am rechten Sprunggelenk verletzt hatte. „Er hat noch Schmerzen, aber die schlimmsten Befürchtungen sind nicht eingetreten. Wir sind schon mal zufrieden, dass Pawel nicht länger ausfällt“, merkte der FC-Trainer an.

Freuen konnte sich der 50-Jährige zudem über die Rückkehr von Leonardo Bittencourt und Sehrou Guirassy. Die beiden Rekonvaleszenten absolvierten auf dem Trainingsplatz eins eine Einheit mit Reha-Coach Marcel Abanoz. Und auch der Besuch des ersten Playoff-Viertelfinalspiels der Kölner Haie gegen Wolfsburg am Dienstag in der Lanxess Arena hellte die Laune im Lager des FC auf: „Es war ein schöner Abend. Es hat allen gut getan, mal wieder einen Sieg einer Kölner Mannschaft zu sehen.“ Seinen Humor hat Peter Stöger auch nach fünf sieglosen Partien des FC in der Bundesliga und im Pokal nicht verloren.