Transfergerüchte beim 1. FC Köln

Hat der FC Barcelona Interesse an Jorge Meré?

Holte sich vor seinem Wechsel nach Köln Rat bei Kollegen in der Bundesliga ein: Jorge Meré.

FC-Verteidiger Jorge Meré soll das Interesse des FC Barcelona geweckt haben.

Köln. Jorg Meré hat sich beim 1. FC Köln zum Stammspieler in der Innenverteidigung entwickelt. Die guten Leistungen scheinen bis nach Spanien durchgedrungen zu sein. Offenbar hat der FC Barcelona den Abwehrspieler auf dem Zettel.

Für den 1. FC Köln und Jorge Meré läuft es aktuell ziemlich gut. Die Kölner liegen nach 15 Spieltagen auf dem zweiten Platz der 2. Bundesliga, der Innenverteidiger stand in den vergangenen sechs Spielen immer über die komplette Spielzeit auf dem Platz.

Die guten Leistungen scheinen auch dem FC Barcelona aufgefallen zu sein. Wie die Zeitung "Mundo deportivo" berichtet, soll der spanische Topclub den 21-Jährigen im Visier haben. Demnach will sich der Verein vor allem perspektivisch in der Defensive verstärken, da die Innenverteidiger Samuel Umtiti und Thomas Vermaelen verletzt sind und wohl noch länger ausfallen. Der Vertrag von Meré beim 1. FC Köln läuft noch bis 2022.

Bestätigte Abgänge aus dem vergangenen Sommer:

Der polnische Fußballprofi Pawel Olkowski hat den Club verlassen. Wie der Verein mitteilte, wurde der ursprünglich bis zum 30. Juni 2019 laufende Vertrag mit dem 28-Jährigen zum Saisonende einvernehmlich aufgelöst. Der 13-malige Nationalspieler war im Juli 2014 ablösefrei von Gornik Zabrze nach Köln gewechselt. Der Außenverteidiger bestritt für den FC 77 Pflichtspiele. In der Rückrunde der vergangenen Saison stand Olkowski nicht mehr im Kader.

Nach sechs Jahren endete das Engagement von Dominic Maroh in Köln. Maroh wäre gerne bei den Geißböcken geblieben, auch, um den angerichteten Schaden des Abstiegs zu beheben. "Der Verein hat eine andere Idee, und das muss ich respektieren", sagte Maroh nach dem Spiel gegen den FC Bayern München am Ende der vergangenen Saison. Maroh wechselte im September schließlich zum KFC Uerdingen.

Für Claudio Pizzaro endet das Abenteuer Effzeh bereits nach etwas mehr als einer halben Spielzeit. Der Stürmer war im Herbst 2017 nach Köln gekommen, sein Vertrag ist Ende der vergangenen Saison ebenfalls nicht verlängert worden. Lukas Klünter wechselte für zwei Millionen Euro nach Berlin.

Yuya Osako wechselt an die Weser. Der 27-Jährige kann den Verein aufgrund einer Ausstiegsklausel beim Abstieg verlassen. "Wir freuen uns, dass wir mit Yuya Osako einen wichtigen Baustein in unserem Kader dazugewinnen konnten und uns in der Offensive um einen technisch starken und flexiblen Spieler verstärken können", sagt Frank Baumann, Geschäftsführer Fußball des SV Werder. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Clubs wie üblich Stillschweigen. Der japanische Nationalspieler, der auch bei der WM in Russland auflaufen wird, soll dem Vernehmen nach seiner Ausstiegsklausel gemäß 4,5 Millionen Euro kosten. „Yuya hat in Bremen die Möglichkeit, weiter Bundesliga zu spielen, was in Bezug auf seine Nationalmannschaftskarriere für ihn wichtig ist. Wir wünschen ihm viel Erfolg und alles Gute“, verabschiedete FC-Geschäftsführer Armin Veh Osako.

Leonardo Bittencourt hat den 1. FC Köln ebenfalls verlassen. Der 24-Jährige hat bei der TSG Hoffenheim einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Die Ablösesumme soll bei acht Millionen Euro liegen. Bis zuletzt hatten die FC Fans gehofft, dass nach Timo Horn, Jonas Hector und Marcell Risse ein weiterer Publikumsliebling den Kölnern erhalten bleibt.

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat Anas Ouahim verpflichtet. Der 20 Jahre alte Offensivspieler wechselt vom 1. FC Köln und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020, teilte der VfL mit. Der Deutsch-Marokkaner kam in der Bundesliga und in der Europa League zu jeweils einem Einsatz. Er spielte für die Kölner vorwiegend in der A-Junioren-Bundesliga und in der Regionalliga West.

Sein Abgang kommt wenig überraschend. Dass Dominique Heintz nicht wie andere Mannschaftskollegen dem 1. FC Köln in die 2. Bundesliga folgen würde, hatte sich abgezeichnet. Die Wahl seines neuen Vereins überrascht dafür umso mehr: Der Innenverteidiger nutzt seine durch den Kölner Bundesligaabstieg greifende Ausstiegsklausel, um zum SC Freiburg zu wechseln.

Torwart Sven Müller wechselt zum Drittligisten Karlsruher SC. Der 22 Jahre alte Profi unterschrieb einen Vertrag bis 2021. "Wir trauen ihm für die Zukunft eine Menge zu", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer laut Mitteilung vom Montag. Welche Rückennummer Müller bekommt, ist noch offen. Der langjährige Torhüter Dirk Orlishausen wechselt zu Hansa Rostock und wird dort Torwarttrainer und Notfall-Lösung in Personalunion. Stammkeeper in der vergangenen Saison war Benjamin Uphoff.

Nach drei Jahren beim 1. FC Köln hat sich der serbische Mittelfeldspieler Milos Jojic Istanbul Basaksehir FK angeschlossen.

Bestätigte Zugänge aus dem vergangenen Sommer:

Dominick Drexler hat sich dem Kader des 1. FC Köln angeschlossen. Abwehrspieler Lasse Sobiech wechselte ablösefrei vom FC St. Pauli nach Köln. Vom SK Rapid Wien schließt sich Mittelfeldspieler Louis Schaub bis 2022 den Kölnern an. Von Dynamo Dresden kam Niklas Hauptmann bis 2023, außerdem schloss sich Rechtsverteidiger Benno Schmitz von RB Leipzig den Domstädtern an. Rechtsverteidiger Matthias Bader kam vom Karlsruher SC. Der 20-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2021.

Rafael Czichos wechselte von Holstein Kiel zum 1. FC Köln. Der 28 Jahre alte Verteidiger folgte damit seinem bisherigen Kieler Trainer Markus Anfang zu den Rheinländern. Czichos soll bei den Kölnern in der Defensive den zum SC Freiburg gewechselten Dominique Heintz ersetzen. Nach FC-Angaben unterschreibt Czichos einen Vertrag bis 30. Juni 2022.