Verfahren gegen Tianjin Quanjian

FIFA fällt Urteil zu Anthony Modeste

Muss weiter zuschauen: FC-Rückkehrer Anthony Modeste.

Muss weiter zuschauen: FC-Rückkehrer Anthony Modeste.

Köln. Der Fußball-Weltverband Fifa hat sein Urteil im Fall der Klage von Anthony Modeste gegen den chinesischen Fußballclub Tianjin Quanjian gefällt. Doch die Auswirkungen des Urteils sind noch unklar.

„Die Fifa-Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten hat dem Spieler diejenigen Zahlungsansprüche zugesprochen, die er zum Anlass seiner Kündigung genommen hat“, erklärte Modestes Anwalt Markus Buchberger. Einen Schadenersatz habe die Kammer dem 30-Jährigen aber nicht zugesprochen. Dabei soll es um immerhin rund 30 Millionen Euro an ausstehenden Prämienzahlungen gehen.

Eine Begründung der Fifa zu ihrem Urteil steht aus. Modeste kann nun vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas ziehen, um die Zahlungen erneut einzuklagen. Welche Auswirkungen das Urteil auf die Erteilung der Spielberechtigung Modestes hat, bleibt mit dem Urteil offen. Der 1. FC Köln ist in das Verfahren zwischen Modeste und seinem ehemaligen Arbeitgeber Tianjin Quanjin nicht involviert.

Die Fifa hatte allerdings im Zuge des Verfahrens das Registrierungsverfahren für eine Spielgenehmigung von dem Franzosen für die Kölner ausgesetzt. Modeste hat bei den Geißböcken einen Fünfjahresvertrag unterschriebe. Laut Geschäftsführer Alexander Wehrle werde der FC nun „sorgfältig prüfen“, was genau das Fifa-Urteil für das Verfahren zur Erteilung der Spielgenehmigung bedeutet.