1. FC Köln

Benno Schmitz wechselt aus Leipzig zum FC

1,5 Millionen Euro Ablöse soll die Verpflichtung von Benno Schmitz den FC kosten.

1,5 Millionen Euro Ablöse soll die Verpflichtung von Benno Schmitz den FC kosten.

KÖLN. Der Rechtsverteidiger unterschreibt einen Vertrag bis 2022 in Köln. Die Ablösesumme für den 23-Jährigen soll bei 1,5 Millionen Euro liegen. Der gebürtige Münchner wurde beim FC Bayern ausgebildet.

Das Gesicht des Kaders, mit dem der 1. FC Köln den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga angehen will, nimmt immer weiter Gestalt an. Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Niklas Hauptmann (Dynamo Dresden) vermeldete der FC am Donnerstag, sich auch die Dienste von Benno Schmitz gesichert zu haben. Der 23-jährige Rechtsverteidiger wechselt von RB Leipzig zu den Kölnern, bei denen er einen bis 2022 datierten Vertrag unterzeichnete. Dem Vernehmen nach liegt die Ablöse bei 1,5 Millionen Euro.

Schmitz ist nach Hauptmann, Lasse Sobiech (FC St. Pauli) und Louis Schaub (Rapid Wien) der bereits vierte Neuzugang des FC für die anstehende Zweitliga-Spielzeit. Nur zwei Wochen nach Saisonende ist das künftige Aufgebot der Geißböcke damit schon weitgehend komplett. „Benno ist ein sehr talentierter Spieler mit Ruhe am Ball, sauberer Technik und einer guten Spieleröffnung“, sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh. Schmitz, ein gebürtiger Münchner, der in der Nachwuchsabteilung des FC Bayern ausgebildet wurde, schloss sich 2014 RB Salzburg an. Bei den Österreichern avancierte er auf Anhieb zum Stammspieler. Zwei Jahre später folgte der Wechsel nach Leipzig. Für die Sachsen absolvierte der ehemalige U20-Nationalspieler seitdem insgesamt 19 Pflichtspiele. In der abgelaufenen Saison kam Schmitz jedoch nur zweimal zum Zug.

„Deshalb war mir wichtig, zu einem Club zu wechseln, in dem ich regelmäßig spielen kann“, sagt der Rechtsverteidiger. Seine Chancen darauf sind in Köln sehr groß. Mit der Verpflichtung von Schmitz tätigte der FC nämlich einen wichtigen Schritt, eine der größten Baustellen seines Aufgebots zu schließen. Nach dem Abgang von Lukas Klünter zu Hertha BSC Berlin hatte auf der Rechtsverteidigerposition akuter Handlungsbedarf bestanden. Auch, weil Pawel Olkowski schon länger keinerlei Rolle mehr in den Vorstellungen des FC spielt, der Verbleib von Frederik Sörensen ungewiss und Marcel Risse für die Offensive eingeplant ist. Schmitz‘ Spannmann soll laut „kicker“ Matthias Bader (20) von Drittligist Karlsruher SC werden.