Mittelrhein-Pokal

Bonner SC will bloß nicht in Euskirchen stolpern

Der Pokal genießt bei BSC-Trainer Daniel Zillken einen hohen Stellenwert.

Der Pokal genießt bei BSC-Trainer Daniel Zillken einen hohen Stellenwert.

BONN. Der Titelverteidiger des Mittelrhein-Pokals Bonner SC tritt an diesem Dienstag beim Mittelrheinligisten TSC Euskirchen in Bestbesetzung an. Die Stadt gibt grünes Licht: Der Platz in Euskirchen ist bespielbar.

An diesem Dienstagabend (19.30 Uhr) will der Fußball-Regionalligist Bonner SC beim TSC Euskirchen ins Viertelfinale des FVM-Pokals einziehen. Aufgrund des kurzzeitigen Wintereinbruchs am Wochenende schien die Austragung der Partie zunächst gefährdet. Beide Mannschaften und auch die Stadt Euskirchen gaben inzwischen jedoch grünes Licht.

„Wir wollen spielen“, machte BSC-Cheftrainer Daniel Zillken unmissverständlich klar. Auch nach drei Liga-Pleiten in Serie ist von Niedergeschlagenheit in seiner Mannschaft nichts zu spüren. Das stellte der 50-Jährige bereits einen Tag nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in Uerdingen beim Training fest. „Jetzt gilt es, im Pokal weiterzukommen“, konzentriert sich der Übungsleiter zunächst voll auf Euskirchen, das er am Sonntag beobachten ließ. Da gewann der Mittelrheinligist in Wesseling-Urfeld mit 3:1 nach Toren von Mohamed Dahas (2) und Dominik Behr. Neben dem Doppeltorschützen sieht Zillken insbesondere in Burim Mehmeti und Kapitän Thomas Leßenich die stärksten Spieler bei den Gastgebern.

Auf Seiten der Rheinlöwen dürfte der gerade wiedergenese Günter Mabanza eine Pause erhalten. David Bors und Abdelkader Maouel sind mögliche Startelf-Kandidaten. Eine größere Rotation ist jedoch nicht geplant. Dafür ist das Spiel für den Titelverteidiger zu wichtig. Für das Viertelfinale sind bereits der FV Endenich, Borussia Freialdenhoven, SV Rott sowie die Regionalligisten Viktoria Köln und Alemannia Aachen qualifiziert. Zudem spielen noch Teveren gegen Pesch (7. Dezember) und Marialinden gegen Fortuna Köln (10. Januar) um den Einzug in die Runde der letzten acht.