4:5-Niederlage beim TSC Euskirchen

Bonner SC scheitert im Elfmeterschießen

Die Arbeit von Chefcoach Daniel Zillken (Mitte) und seines Trainerteams wird beim Bonner SC nicht infrage gestellt.

Trainer Daniel Zillken (Mitte) und sein Team.

Bonn. Nach nervenaufreibenden 120 Minuten scheiterte der Bonner SC schließlich im Elfmeterschießen gegen den TSC Euskirchen. Trainer Daniel Zillken will sich jetzt auf die Liga konzentrieren.

Im Elfmeterschießen scheiterte der Fußball-Regionalligist Bonner SC am Abend vor 200 Zuschauern beim TSC Euskirchen mit 4:5-(1:1/1:1/1:0) im Achtelfinale des FVM-Pokal. Burin Mehmeti traf mit dem neunten Elfmeter zum vielumjubelten Sieg für die Gastgeber. Zuvor scheiterten mit Jannik Stoffels und Nico Perrey gleich zwei Bonner vom Punkt.

In der regulären Spielzeit hatte Daniel Somuah die Gäste in Führung (44.) gebracht, ehe Jan Euenheim in der Nachspielzeit (90.+3) noch den Ausgleich für den Mittelrheinligisten erzielte. BSC-Cheftrainer Daniel Zillken rotierte gleich auf fünf Positionen und schonte einige Stammkräfte wie die gerade wiedergenesen Nico Perrey und Günter Mabanza oder auch Adis Omerbasic, Vojno Jesic und Lars Lokotsch. Dafür rückten Joran Sobiech, Stoffels, Somuah, David Bors und Abdelkader Maouel in die Startelf gegen den Mittelrheinligisten.

Nach schwacher erster Hälfte hatten die Rheinlöwen nach dem Seitenwechsel das Spiel im Griff, versäumten jedoch den zweiten Treffer. Auch in der Verlängerung hielt der ETSC, der am Sonntag noch in der Liga spielte, kämpferisch voll dagegen und verlangte dem Favoriten alles ab. „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben und müssen uns jetzt auf die Liga konzentrieren“, denkt Zillken nach den nervenaufreibenden 120 Minuten an das nächste Spiel gegen den 1. FC Köln II am Sonntag. Bereits für das Viertelfinale qualifiziert waren Endenich, Freialdenhoven, Rott, Viktoria Köln und Aachen. Die Partien Teveren gegen Pesch (7. Dezember) und Marialinden gegen Fortuna Köln (10. Januar) finden noch statt.

BSC: Monath, Weber, Sobiech, Spinrath, Bors (29. Lokotsch), Maouel (90.+1 Perrey), Fillinger, Somuah, Stoffels, Schumacher (68. Pranjes), Dündar.