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Landesliga
Bonner SC und Friesdorf hoffen noch
Von Thomas Heinen
BONN. Der Bonner SC scheint nur wenige Wochen nach überstandener Insolvenz auf bessere Zeiten hoffen zu können. In der Halbzeitpause der Partie am Sonntag (15 Uhr, Sportpark Nord) gegen den FC Pesch will der Fußball-Landesligist den so lang ersehnten neuen Trikotsponsor präsentieren.
BSC-Coach Deniz Bakir hofft derweil auf die ebenfalls lange vermisste Planungssicherheit. "Das würde uns natürlich die Arbeit am neuen Kader erleichtern." Ob Bakir in der kommenden Saison verantwortlicher Trainer bleibt, sei allerdings noch ungeklärt. "Ich hoffe auf eine Einigung in ein bis zwei Wochen", erklärte der offenbar nicht abgeneigte Bakir.
Als Ziel gibt er nach wie vor das Erreichen des zweiten Platzes aus, auch wenn dieser nach dem Abstieg von Alemannia Aachen in Liga 3 möglicherweise zum Aufstieg nicht reicht. Da die Aachener U 23 nicht mehr in die Regionalliga aufsteigen darf, zählt wohl der Vergleich mit dem Zweiten der Landesliga, Staffel 2. Nur der bessere darf nach oben.
Mit solchen Gedanken- und Rechenspielen befasst sich Sascha Glatzel, der Coach des mit dem BSC punktgleichen Tabellendritten Blau-Weiß Friesdorf nach eigener Aussage nicht. "Wir wollen unsere gute Form bestätigen." Die Probe aufs Exempel nach dem 2:1-Auswärtscoup beim Tabellenführer Köln-Worringen folgt am Sonntag (15 Uhr, Margaretenstraße) gegen den SV Siegburg 04.
Auf dem Mertener Kunstrasenplatz am Rüttersweg warten die Spieler des SSV Merten am Sonntag fast schon sehnsüchtig auf das Derby gegen den VfL Rheinbach. Grund: das Hinspiel, das Rheinbach zum damaligen Zeitpunkt fast schon sensationell mit 7:1 gewann. "Das war damals unsere erste Niederlage.
Die möchten meine Jungs natürlich liebend gerne korrigieren", erzählt SSV-Trainer Frank Pleimes, der um sein angeschlagenes Sturmduo Sören Ohmert und Daniel Wittenburg bangt. Seinen Kollegen Wolfgang Schlösser plagen arge Personalsorgen. "Dass wir aus dem letzten Loch pfeifen, ist keineswegs übertrieben", versichert Schlösser, dessen Kader für die neue Spielzeit nach eigener Aussage bereits 17 Spieler umfasst.
Für das Tabellenschlusslicht SV Wachtberg geht es am Sonntag (15 Uhr, Berkum) gegen den FV Bad Honnef nur darum, möglichst ein Debakel zu verhindern. "Alles andere wäre Augenwischerei", meinte Trainer Jörg Schlebusch.
Der 26. Spieltag: Wachtberg - FV Bad Honnef, Merten - VfL Rheinbach, Friesdorf - SV Siegburg 04, Bonner SC - Pesch, Deutz - Wipperfürth, Schlebusch - Spich, VfL Leverkusen - Köln-Worringen.
Artikel vom 11.05.2012
