2. Basketball-Bundesliga Pro B

Rhöndorf empfängt Konstanz

BAD HONNEF.  Wer eine Bilanz von acht Siegen in acht Spielen in der zweiten Basketball-Bundesliga Pro B vorweisen kann, darf zu Recht von einem Traumstart in der Saison 2012/13 der Gruppe Süd sprechen. Mit dem souveränen Kantersieg des verlustpunktfreien Tabellenführers Dragons Rhöndorf im Spitzenspiel bei den Hanau White Wings haben die Rheinländer ein großes Ausrufezeichen an die gesamte Ligakonkurrenz gesendet.
Florian Koch (rechts), der mit einer Doppellizenz ausgestattet ist und auch für die Telekom Baskets Bonn spielen kann, gehört zu den Leistungsträgern in Rhöndorf.
							Foto: Horst Müller
Florian Koch (rechts), der mit einer Doppellizenz ausgestattet ist und auch für die Telekom Baskets Bonn spielen kann, gehört zu den Leistungsträgern in Rhöndorf. Foto: Horst Müller

Zudem dürfen sich die Fans darüber freuen, dass Rhöndorf die einzige Mannschaft in allen deutschen Basketball-Bundesligen ist, die noch ungeschlagen an dieser Spielzeit teilnimmt. Und am Samstagabend könnte Sieg Nummer neun folgen, wenn um 19 Uhr in der Sporthalle am Menzenberg die Baskets aus Konstanz beim Spitzenreiter gastieren. Der Aufsteiger vom Bodensee hat bisher zwei Siege und sechs Niederlagen vorzuweisen und ist Tabellenvorletzter.

Somit sind die Rollen klar verteilt. Rhöndorf kann sich in der momentanen Topform eigentlich nur selber schlagen, wenn die Drachen zu überheblich zu Werke gehen. Doch davon ist nicht auszugehen, da Trainer Boris Kaminski sehr genau hinschaut und außerdem gewichtige Argumente parat hat, dass Konstanz alles andere als Kanonenfutter ist. Erstens war die Personallage in dieser Woche nach dem Hanau-Spiel bei Rhöndorf sehr angespannt.

Zweitens hat Konstanz seit vergangener Woche mit Justin Archie einen neuen US-amerikanischen Pointguard. Kaminski: "Archie ist ungeheuer schnell und bringt Ordnung ins Spiel. Solch einen Spieler hat Konstanz noch gebraucht. Wir sollten uns deshalb nicht von der Tabelle täuschen lassen."

Zudem sei es natürlich schon psychologisch gefährlich, nach der Galavorstellung in Hanau jetzt auf eine Mannschaft von unten zu treffen. "Ich bin mir aber sicher, dass wir das hinkriegen", erklärt Kaminski.

Mehr als fraglich ist indes der Einsatz von Leistungsträger Alejo Rodriguez. Der US-amerikanische Center hat Wasser zwischen der Patellasehne und dem Schienbeinkopf und muss geschont werden. Offen ist auch, ob Dreierspezialist Edmunds Tukiss mitwirken kann, der in dieser Woche eine starke Grippe hatte.

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