Das GA-Torfieber grassiert wieder
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Mit einem Sieg hätten sie sich den Einzug ins Viertelfinale und den ersten Platz in der Gruppe J sichern können, jetzt kommt alles auf das letzte Spiel der Zwischenrunde am kommenden Dienstag beim ungarischen Club Szlonoki Olaj an. Die Baskets müssen gewinnen, um aus eigener Kraft ins Viertelfinale einzuziehen. Sollte Chalon in Aalst gewinnen, würde eine Niederlage mit höchstens 13 Punkten Differenz zum Weiterkommen reichen (Hinspiel 89:75).
Schon nach dem ersten Viertel war für die Baskets in Chalon das Spiel so gut wie gelaufen. Die Mannschaft von Trainer Michael Koch zeigte sich vor allem offensiv völlig von der Rolle und lag mit ihrer Trefferquote phasenweise unter 25 Prozent. Chalon machte eindrucksvoll klar, warum das Team punktgleich mit Gravelines ganz vorne im französischen Basketball liegt und am vergangenen Wochenende auch den nationalen Pokal gewann. Im Finale wurde Gravelines mit 73:66 besiegt.
"Wir hatten ein wenig gehofft, Chalon könnte müde sein, aber das Gegenteil war der Fall. Der Pokalsieg hat das Team beflügelt", sagte Mike Koch. Die Franzosen seien mit viel Feuer aufs Feld gekommen und seien "durch die Halle geflogen." Sein Team habe dagegen nicht die nötige Energie mitgebracht. Koch: "Solche Tage gibt es. Wir müssen das jetzt schnell abhaken und nach vorne schauen. Wir haben es immer noch in der eigenen Hand." Positiv wertete er den Auftritt der zweiten Fünf in der Schlussphase. Besonders Jonas Wohlfarth-Bottermann tat sich hervor.
Der genaue zeitliche Ablauf der Halbfinal-Paarungen beim Top-Four-Turnier im BBL-Pokal, das am 24./25. März im Bonner Telekom Dome stattfindet, steht fest. Am Samstag treten um 17.30 Uhr die Telekom Baskets Bonn gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig an. Um 20.15 Uhr spielt Meister und Pokalverteidiger Brose Baskets Bamberg gegen ratiopharm Ulm. Am Sonntag werden das Spiel um Platz drei um 14 Uhr und das Finale um 16.45 Uhr ausgetragen.
Statistik
Elan Chalon: Aminu 15 Punkte, Delaney 18/4 Dreier, Smith 5/1, Adjagba, Lang 13/2, Aboudou 2, Schilb 9/1, Evtimov 6/2, Tchicamboud 5/1, Jean-Baptiste-Adolph 8, Lauvergne 7/1.
Telekom Baskets Bonn: Simonas Serapinas 3/1, Chris Ensminger 6, Benas Veikalas 9/2, Zvonko Buljan 8/1, Andrej Mangold 6/2, Fabian Thülig 4, Jared Jordan 4, Daniel Hain, Tony Gaffney 10, Talor Battle 8, Jonas Wohlfarth-Bottermann 8.
Trefferquote: Chalon 55% (34 von 62 Würfen erfolgreich), Bonn 44% (26/59). Dreierquote: Chalon 48% (12/25), Bonn 25% (6/24). Freiwurfquote: Chalon 73 % (8/11), Bonn 67% (8/12). Rebounds: Chalon 36, Bonn 24 - Bester: Buljan 5. Assists: Chalon 27, Bonn 25 - Bester: Jordan 8. Ballverluste: Chalon 14, Bonn 15. Ballgewinne: Chalon 10, Bonn 8. Fouls: Chalon 19, Bonn 16.
Weitere Spiele: Eurocup: Alba Berlin - Benetton Baskets/Italien 84:74 (41:34). EuroChallenge: EWE Baskets Oldenburg - Roanne Baskets 82:80 (32:31), TL Moskau - Artland Dragons 87:70 (43:30) .
Artikel vom 21.02.2012