Kölner Haie Jason Akeson ist Flügelspieler mit Torriecher

Haie-Manager Mark Mahon bezeichnet ihn als „technisch versierten Angreifer“: Neuzugang Jason Akeson.

KÖLN. Jason Akeson spielte schon für Philadelphia in der besten Eishockey-Liga der Welt. Nach einem unbefriedigenden Gastspiel in Schweden holten ihn die Haie. Der Angreifer nimmt in den Planungen der Kölner eine wichtige Rolle ein.

Es ist der Traum eines jeden Eishockeyspielers, den Sprung nach ganz oben zu schaffen. Für Jason Akeson ist dieser Traum vor ein paar Jahren in Erfüllung gegangen. 22 Mal stand der im kanadischen Ottawa geborene Flügelstürmer für die Philadelphia Flyers in der nordamerikanischen Eliteliga NHL auf dem Eis. Beim Kräftemessen mit den besten Kufencracks der Welt gelang es Akeson zwischenzeitlich sogar, sich in den Vordergrund zu spielen. Zwei Treffer und eine Torvorlage in sieben Playoffpartien stellten Höhepunkte dar, die für immer im Gedächtnis haften bleiben dürften.

Doch der Durchbruch in Übersee gelang dem Rechtsschützen nicht. Dabei hatte Akeson seine Qualitäten vor dem Tor in der American Hockey League in beachtlicher Regelmäßigkeit unter Beweis gestellt. In 406 Partien für die Adirondack Phantoms, Leigh Valley Phantoms, Rochester Americans, Binghampton Senators und Syracuse Crunch sammelte er insgesamt 333 Scorerpunkte (115 Tore, 218 Vorlagen), was einem Schnitt von 0,8 Scorerpunkten pro Partie entspricht.

Weil es in der Heimat für ganz oben auf Dauer nicht reichte, zog es den Kanadier 2016 über den großen Teich nach Europa. Erst versuchte er den Durchbruch bei Admiral Wladiwostok in der russischen KHL (17 Spiele/ein Tor, vier Vorlagen), dann bei Mora IK in Schwedens SHL (27 Spiele/vier Tore, acht Vorlagen). Beide Gastspiele endeten eher ernüchternd nach kurzer Zeit. Jason Akeson landete daraufhin im Sommer wieder auf dem Transfermarkt und wurde zu einem Kandidaten für die Kölner Haie.

Deren Sportdirektor Mark Mahon befand sich beim Neuaufbau des Kaders in den letzten Zügen eines von vielen geplatzten Ideen erschwerten Prozesses. Ein Spieler für den rechten Flügel musste noch her, und Mahon ist guter Dinge, dass Akeson in Köln zurück in die Spur gelangen kann. „Jason ist ein technisch versierter Angreifer, der in der American Hockey League kontinuierlich Scorerpunkte produziert hat. Er verfügt über Torjägerqualitäten, agiert sehr effektiv und intelligent“, erklärt der Sportchef des KEC, der bei dem Mann mit der Rückennummer 19 keine Anpassungsprobleme erwartet: „Jason besitzt Erfahrung auf der großen Eisfläche. Zudem wird ihm die nordamerikanisch geprägte Spielweise in der DEL zugutekommen. Er kommt hochmotiviert nach Köln.“

Dies unter Beweis stellen wird der nur 1,78 Meter große Kanadier mit den flinken Beinen zunächst für ein Jahr. So lange läuft sein Vertrag bei den Haien.

Zur Startseite