Professor Michael Famulok übernimmt Arbeitsgruppe: Max Planck Fellow am Forschungszentrum Caesar | GA-Bonn

Professor Michael Famulok übernimmt Arbeitsgruppe

Max Planck Fellow am Forschungszentrum Caesar

Bonn.  Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss, hat Michael Famulok von der Universität Bonn als Max Planck Fellow an das Forschungszentrum Caesar berufen. Famulok wird bei Caesar eine Arbeitsgruppe leiten, die sich mit der Strukturaufklärung von Biomolekülen und mit der Chemischen Biologie von photoaktivierbaren Substanzen beschäftigt.
Der Chemiker Michael Famulok (2. v. l.) kommt neu ans Forschungszentrum Caesar.
								Foto: Repro: GA
Der Chemiker Michael Famulok (2. v. l.) kommt neu ans Forschungszentrum Caesar. Foto: Repro: GA

Das teilte die Uni Bonn mit. Der Wissenschaftliche Direktor des Forschungszentrums Caesar, Benjamin Kaupp: "Ich freue mich über die Berufung von Michael Famulok, mit dem ich schon lange zusammenarbeite. Unsere enge Kooperation mit der Universität Bonn und die Integration in die Max-Planck-Gesellschaft wird dadurch weiter gestärkt."

Michael Famulok, geboren 1960, studierte Chemie an der Universität Marburg und promovierte dort. Anschließend forschte er für mehrere Jahre als Postdoktorand in den USA, unter anderem am MIT. 1999 übernahm er den Lehrstuhl für Bioorganische Chemie am Limes-Institut der Universität Bonn.

Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt Herr Famulok im Jahr 2002 den Gottfried-Wilhelm-Leibniz Preis. Michael Famulok forscht auf dem Grenzgebiet zwischen organischer Chemie und Biochemie. Er entwickelt Nukleinsäuren, die selektiv andere Moleküle binden können.

Dies eröffnet neue Möglichkeiten, um die Funktion von Proteinen aufzuklären. Das Max Planck Fellow-Programm fördert die Zusammenarbeit von herausragenden Hochschullehrern mit Wissenschaftlern der Max-Planck-Gesellschaft. Wissenschaftler können so in einem Max-Planck-Institut forschen und Teil des Max-Planck-Netzwerks werden.

Die Stiftung Caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung.

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