Wachtberg

Zwei Verletzte bei Unfall auf der L158

Wachtberg-Villiprott. Erneut ist es auf der L158 (Pecher Landstraße) zu einem schweren Unfall gekommen: Auf Höhe des Sportplatzes in Villiprott waren am Mittwoch gegen 8.15 Uhr in einer Kurve zwei Autos kollidiert.

Dabei erlitten beide Fahrer, ein laut Polizei 50 Jahre alter Mann und eine 28-Jährige, so schwere Verletzungen, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Wegen des Unfalls sperrte die Polizei die Landstraße etwa anderthalb Stunden lang, was im morgendlichen Berufsverkehr zu einem langen Stau aus Richtung Bad Godesberg wie auch aus Richtung Meckenheim-Merl führte.

Streifenbeamte leiteten den Verkehr über die L267 und die Burgstraße in Richtung Villip beziehungsweise Villiprott ab. Aus Richtung Meckenheim wurde der Verkehr über Beckers Kreuz umgeleitet.

Wie es zu dem Unfall genau kommen konnte, untersucht die Polizei derzeit noch. Gesichert ist, dass der Kleinwagen, an dessen Steuer die 28-Jährige saß, in Richtung Bad Godesberg unterwegs war. Ihr kam der 50-Jährige in seinem Wagen entgegen, als die Frau plötzlich in einer langgezogenen Linkskurve in den Gegenverkehr geriet. Den starken Beschädigungen zufolge müssen beide Fahrzeuge mit großer Wucht zusammengestoßen sein.

Während der Wagen des 50-Jährigen wenige Meter weiter im Straßengraben zum Stehen kam, drehte sich der Kleinwagen einmal um die eigene Achse und blieb auf der Fahrbahn stehen. Wie Markus von Wirtz, Einsatzleiter der Wachtberger Feuerwehr, mitteilte, mussten seine 20 Wehrleute keinen der beiden Insassen aus seinem Fahrzeug befreien.

Glücklicherweise hatte sich laut von Wirtz bereits ein Notarzt, der zufällig vorbeigekommen war, um den verletzten 50-Jährigen gekümmert. Auch der verletzten Autofahrerin nahm sich der Arzt wenig später an. Die Frau hatte laut Feuerwehr über die Beifahrertür ihr auf der Fahrerseite stark demoliertes Auto verlassen können.

Rettungswagen brachten die 28-Jährige und den 50-Jährigen dann in umliegende Krankenhäuser. Wie Polizeisprecher Christoph Schnur weiter mitteilte, konnten die beiden das Krankenhaus aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Beide Autos dürften nur noch Schrottwert haben, sie mussten von Abschleppwagen abtransportiert werden.

 Der gestrige Unfall passt ins Bild zu einer Reihe von schweren Unfällen auf der L158, bei denen Autofahrern immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen in den Gegenverkehr geraten waren. Der General-Anzeiger hatte Anfang des Jahres bereits über das Thema berichtet