Firmen-Turnier beim SV Wachtberg

Tecis-Team gewinnt im Beach-Volleyball

Mit großer Begeisterung spielen die Beachvolleyballer von TuRa Oberdrees gegen die Firmen-Crew von Care Concept.

Mit großer Begeisterung spielen die Beachvolleyballer von TuRa Oberdrees gegen die Firmen-Crew von Care Concept.

WACHTBERG-BERKUM. Das erste Firmen-Beachvolleyballturnier des SV Wachtberg war ein voller Erfolg. Kein Wunder also, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Es war eine Premiere, die sich sehen lassen konnte. Zum ersten Mal hatte die Volleyball-Abteilung des SV Wachtberg zu einem Firmen-Beachvolleyballturnier geladen – und acht Teams waren gekommen. Und das nicht „nur“ aus Wachtberg, sondern auch aus Bonn und der Region.

Jeweils vier Spieler traten am Samstag auf der Anlage hinter der Fred-Münch-Halle gegeneinander an. An die Spitze setzte sich das Team von Tecis-Finanzdienstleistungen, dicht gefolgt vom paralympischen Komitee Bonn. Außerdem waren Gruppen von der Raiffeisenbank Voreifel, von Siga Engeneering, von der Berkumer Lindenstube, von Car Concept, von der Esri Deutschland und von TuRa Oberdrees dabei. Spaß hatten sie alle. Kein Wunder also, dass die Organisatoren des SV Wachtberg mit Lob überschüttet wurden. Und nun gar nicht darum herumkommen, im nächsten Jahr noch einmal ein solches Beachvolleyballturnier anzubieten.

Das werde man voraussichtlich tun, sagte Sven Maxeiner, Trainer der ersten Damen-Volleyballmannschaft des SV Wachtberg. Nicht nur, dass sich die Spiele durch hohes Niveau auszeichneten. Man rechne außerdem mit einer noch größeren Beteiligung, so Maxeiner.

Die Volleyballabteilung des SV Wachtberg gibt es seit mehreren Jahrzenten. Als die Beachversion des Sportes dann modern wurde, entstand auch im Drachenfelser Ländchen der Wunsch, Strandvolleyball im Verein zu etablieren. Gesagt, getan. Hinter der Fred-Münch-Halle, in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums in Berkum entstand vor einigen Jahren eine 24 mal 24 Meter große Anlage, die in den Sommermonaten zum Spiel und zum Training genutzt wird.

Beim SV Wachtberg dominieren die Frauen das Volleyballgeschehen

Dass der Ballsport sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, zeigt sich beim SV Wachtberg. Dessen Volleyball-Abteilung zählt laut Maxeiner zwischen 130 und 150 Mitglieder. Diese sind übrigens hauptsächlich weiblich. Ganz anders als im benachbarten Meckenheim, wo auch zahlreiche Männer in der Mitgliederdatei der dortigen Abteilung stehen.

Der Vorteil: Es handelt sich um einen Ganzjahressport. „Volleyball wird in der kühleren Jahreszeit bei uns mit großem Erfolg in der Fred-Münch-Halle gespielt, erläuterte Maxeiner. Wird es wärmer, geht es auch mal hinaus. Auf den Sand.

Die erste Volleyball-Damenmannschaft des SV Wachtberg spielt übrigens seit zwei Jahren in der fünfthöchsten Klasse, so Maxeiner. Bei den Westdeutschen Meisterschaften, so der Trainer, werde man auf zahlreiche Bundesligisten treffen. „Dort wollen wir uns behaupten.“

Auch de Nachwuchs komme nicht zu kurz, sagte Maxeiner. So gebe es zum Beispiel eine Ballschule für sportverrückte Fünf- bis Achtjährige. Ziel sei sowohl die technische, taktische und koordinative Schulung als auch die Belebung der Straßenspielkultur, sowohl im Fuß- als auch im Volleyball. Auf diese Weise solle spielerisch und sportartunabhängig Raum für Kreativität, Spielintelligenz und Freude am Sport entwickelt werden, erläuterte Maxeiner.

Diese erste Ballgruppe gibt es sei ein paar Wochen – und es sind bereits 17 Kinder dabei. Die Ballschule findet immer donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr in der Fred-Münch-Halle in Berkum statt. Täglich trainieren ansonsten die Volleyballer in Gruppen ab U12 bis zur Damenabteilung in allen Altersklassen.

Interessenten können sich über das Kontaktformular auf der Homepage www.svwachtberg.de anmelden. Dort gibt es auch weitere Infos.