Schneeweißchen und Rosenrot

Studiobühne Wachtberg zeigt Weihnachtsmärchen

Bei der Studiobühne Wachtberg proben die Schauspieler für die anstehenden Aufführungen des Weihnachtsmärchens.

Bei der Studiobühne Wachtberg proben die Schauspieler für die anstehenden Aufführungen des Weihnachtsmärchens.

WACHTBERG-BERKUM. Zum 35-jährigen Bestehen verwandelt die Studiobühne Wachtberg die Berkumer Schulaula in eine Grimm'sche Märchenwelt. Die Geschichte von „Schneeweißchen und Rosenrot“ soll das Publikum in seinen Bann ziehen.

Kleine Augen werden auch diesmal ganz groß, wenn die Studiobühne Wachtberg Mitte Dezember zum Weihnachtsmärchen in die Aula der Hans-Dietrich-Genscher-Schule nach Berkum einlädt. Zurzeit proben die Schauspieler der Studiobühne und der Jugendbühne noch, damit das Märchen der Gebrüder Grimm „Schneeweißchen und Rosenrot“ im Jubiläumsjahr der Studiobühne das Publikum faszinieren wird. Der Kartenvorverkauf ist angelaufen.

Und die Erfolgsgeschichte der Märchenvorstellungen der Studiobühne Wachtberg ist enorm. Seit 35 Jahren präsentieren die Schauspieler jedes Jahr kurz vor den Festtagen ein Märchen. Und jedes Jahr kommen rund 2 000 große und kleine Theaterfans zu den fantasievollen Inszenierungen, berichten Petra Karrenbauer und Nico Heinrich, „und dem Theaternachwuchs geben wir diesmal auch wieder eine passende Plattform, sich zu präsentieren“.

Das wissen Christina Kaiser und Smilla Degen zu schätzen. Sie gehören der Jugendbühne seit vier Jahren an und spielen die Hauptrollen im Stück „Schneeweißchen und Rosenrot“ – Christina als „Schneeweißchen“ und Smilla als „Rosenrot“. Das langjährige Studiobühne-Mitglied Ute Nietgen führt diesmal Regie und schrieb mit Sabine Hofmann die Theaterstück-Version, die jetzt zur Aufführung kommen wird. Robert Fürst übernimmt den Part des Jägers im Hofstaat des Königs (Peter Schäfer) und der Königin (Petra Karrenbauer).

Weg des Erwachsenwerdens

Als garstiger Zwerg wird Ella Seebohm auf der Bühne zu sehen sein. „Vor 32 Jahren haben wir schon einmal das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot aufgeführt, berichten die Schauspieler während einer der letzten Proben und sind begeistert von der Umsetzung des Märchens, bei dem es um den Gegensatz zwischen den beiden unschuldigen Kindern und einem gierigen Zwerg geht, der sich mit dem Schatz des Königs aus dem Staub gemacht hat.

Um das Geld wiederzubekommen, eilt der Königssohn mit einer Truppe tapferer Recken dem Zwerg hinterher. Derweil leben Schneeweißchen und Rosenrot mit ihrer Mutter unbekümmert in ihrem abgelegenen Häuschen im Wald, machen schließlich auch Bekanntschaft mit dem Zwerg, der alles andere als freundlich ist. Und als wenn das nicht schon genug wäre, gesellt sich ein Bär zusätzlich in die Runde und sorgt für besorgte Kinderblicke.

Ob sich hieraus eine Freundschaft oder gar mehr entwickelt, welche Erfahrungen die beiden Mädchen auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens machen und ob es dem Prinzen gelingt, den Schatz vom Zwerg zurückzuholen, erfährt man beim Besuch des Weihnachtsmärchens bei der Studiobühne Wachtberg.