Modernisierung

Golf-Club Bonn-Godesberg weihte neues Trainingszentrum ein

Vorbildliche Haltung: Alexander Glang, Golf-Trainer und Golf Professional, beim Abschlag im neuen Trainingszentrum.

WACHTBERG. Alexander Glang, Trainer und Professional, hält den Golfschläger in den Händen, holt aus und schlägt den gelben Ball ins weite Grün der Driving Range des Golf-Clubs Bonn-Godesberg (GC Bonn) in Niederbachem: Sicherlich nichts Ungewöhnliches, allerdings trainiert Glang in der modernisierten Abschlaghütte des Golf-Clubs, die die Herzen der Golfspieler nun höher schlagen lässt. Bei jedem Wetter kann nun trainiert und der Abschlag verbessert werden.

Mithilfe von modernster Videotechnik werden die Abschläge mit Hochgeschwindigkeitskameras aufgezeichnet und können später analysiert werden. Ein großer Bildschirm zeigt die zuvor aufgezeichneten Bilder. "Nun können wir Schwungstudien erstellen", erklärt Glang, der am Laptop seinen Abschlag betrachtet und Linien zur Analyse in das Bild einfügt.

Im Rahmen des Golf-Erlebnistages des GC Bonn, der mit zahlreichen Programmpunkten wie Golfschnupperkursen, Turnieren und Erkundungsfahrten im Caddy auf den Golfplatz lockte, wurde die neue Abschlaghalle feierlich eingeweiht. Zur Einweihung des rund 245.000 Euro teuren Baus kamen auch Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn, die stellvertretende Bürgermeisterin von Wachtberg Rita Braun und Jürgen Bruder, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Bad Godesberg.

Für die Modernisierung wurde eine ältere Abschlaghütte abgerissen, eine neue und um die Hälfte größere Anlage errichtet. Diese bietet nun zwei Trainerabschlagplätze mit Videoanalyse sowie vier Abschlagplätze. Die Golfer freuen sich nicht nur über die neue Abschlaghalle, sondern auch über eine neue Ballwaschmaschine.

GC Bonn-Vizepräsident Ulf Böge erklärte, dass man mit dem neuen Trainingszentrum vor allem auch Jugendliche ansprechen möchte, um sie für den Golfsport zu begeistern. "Es ist wichtig, dass Jugendliche frühzeitig mit Sport in Verbindung kommen, damit sie das sportliche Denken kennenlernen", so Landrat Kühn.