Zahlreiche Veranstaltungen

Das bieten die Wachtberger Kulturwochen 2018

Im Atelier Moja: (v.l.) Hans Joachim Peters, Monique Jacquemin, Michael Ansorge, Gitta Büsch und Marlene Peters.

Im Atelier Moja: (v.l.) Hans Joachim Peters, Monique Jacquemin, Michael Ansorge, Gitta Büsch und Marlene Peters.

Wachtberg. Zwei Wochen finden in Wachtberger zahlreiche Veranstaltungen statt. Zu Beginn gibt es unter anderem eine bemerkenswerte Vernissage im Atelier Moja.

Ein tanzendes Paar verschmilzt zu einer Person. Unter dem dominierenden Rock schauen ein Frauen- und ein Männerbein heraus – um 180 Grad versetzt zueinander. „Pas de deux“ heißt die Skulptur aus Roteiche der Meckenheimerin Martha Barduhn. Sie ist nur eine der vielen Künstler, Handwerker, Musiker und Akteure der Wachtberger Kulturwochen vom 6. bis 22. Juli.

Barduhn, die mit Humor und Augenzwinkern an ihre Werke geht, stellt mit anderen im Niederbachemer Atelier Moja an der Mehlemer Straße 18c aus. Nach der Vernissage von „Ausgewählt 2018“ des Kunstkreises Wachtberg bereits am Donnerstag, 5. Juli, im Rathaus sind die Arbeiten in der alten Mühle mit die ersten, die am 7. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden und dann mehrere Wochen lang zu sehen sein werden.

Zum Auftakt der Kulturwochen gehen unter anderem auch die Ausstellungen „Orange-SchwarzBunt“ im Ließemer Köllenhof, „WerthART“ im Pössemer Treff (Werthhoven) und „KüpperNoldenHof“ in Fritzdorf an den Start. Das alles ist nur ein Teil des prall gefüllten Programms, das als Flyer im ganzen Ländchen zu haben ist.

Zwölfte Ausgabe der Kulturwochen

Moja-Initiatorin Monique Jacquemin freut sich auf viele Gäste in ihren Räumen. Sie zeigt Bilder in Öl, Acryl und Pastellkreide. „Mein Lieblingsthema sind Menschen in verschiedenen Situationen“, sagt sie. Wichtig ist ihr die Atmosphäre, die sich aus den Bildern ergibt. Als Vorlage nimmt sie Fotos, während Gitta Büsch, die ebenfalls „Mensch“ als Motto hat, sich Modelle sucht. Sie malt aber auch nicht nur, sondern bringt auch Bewegung ins Spiel, etwa bei einem eckigen Gesicht, bei dem sich Mund und Augen drehen lassen und so einem das Bild auf einmal zuzwinkert.

Zerbrochene Scherben, einen Tisch an der Wand oder eine fliegende Teekanne zeigt Jacquemins Mann Michael Ansorge. Ihren eigenen Stil hat Marlene Peters entwickelt. „Ich male nass in nass“, sagt sie. Die Farben verfließen dadurch. Motive sind unter anderem Bretagne und Normandie, die auch ihr Mann Hans Joachim für seine leicht impressionistischen Pastellbilder gewählt hat.

„Das erste Dutzend ist geschafft“, sagt Bürgermeisterin Renate Offergeld zur zwölften Ausgabe der Kulturwochen, an der sich unzählige Kreative aus dem Ländchen und der Umgebung beteiligen. Der Eintritt ist überall frei, wobei sich der ein oder andere über eine kleine Spende freuen wird.