Ortsrundgang mit Bürgermeisterin

Schillingsstraße in Dünstekoven soll für Fußgänger sicherer werden

Die Überquerung der Schillingsstraße in Dünstekoven ist für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich.

Die Überquerung der Schillingsstraße in Dünstekoven ist für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich.

SWISTTAL-DÜNSTEKOVEN. Bei einem Ortsrundgang haben Bewohner von Dünstekoven Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner ihre Anliegen vorgetragen. Im Fokus standen dabei unter anderem der Wunsch nach einem Klettergerüst auf dem Spielplatz Neustraße und die Situation an der Bushaltestelle Schillingsstraße.

Das Interesse der Dünstekovener am direkten Austausch mit Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner war groß. Unter dem Motto „Bürgermeisterin vor Ort“ hatte sie, gemeinsam mit Ortsvorsteher Ralf von der Stein, zum Rundgang und anschließendem Runden Tisch im Dorfsaal eingeladen. 30 Einwohner des mit 549 drittkleinsten Swisttaler Ortsteils waren gekommen, darunter auch eine Reihe von Kindern, die ihre Wünsche bezüglich des Spielplatzes Neustraße direkt an die Verwaltungschefin tragen wollten.

„Es fehlt ein Klettergerüst“, waren sich die Jungen einig. Auch eine Nestschaukel anstelle eine der beiden „normalen“ Brettschaukeln wünschten sie sich sowie ein Karussell. Platz wäre zumindest ausreichend vorhanden – denn die Fläche des Sandkastens könnte verkleinert und der Sand in einem Teil durch „Katzenkiesel“ ersetzt werden, waren sich die Einwohner einig. Nach den Schilderungen von Erwachsenen ist die Metallrutsche am Hügel stumpf und die Kunststoffrutsche am Spielturm für kleine Kinder zu steil, ebenfalls lasse die Grünpflege zu wünschen übrig. Daraufhin stellte die Bürgermeisterin den Kindern in Aussicht, dass sie im nächsten Jahr eingeladen werden, ihre Wünsche zur Gestaltung des Spielplatzes einzubringen.

Für die Erwachsenen drehten sich viele Anliegen um Verkehrssicherheit. So wiesen sie auf die zu hohe Geschwindigkeit von Fahrzeugen an beiden Ortseingängen hin. Die Verwaltung sagte zu, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen, um verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Kontrolliert werden soll auch das Parken auf der Schillingsstraße außerhalb der gekennzeichneten Flächen.

Als besonders dringlich sah Bürgermeisterin Kalkbrenner die Situation an der Bushaltestelle Schillingsstraße nahe Einmündung Capellenstraße in Fahrtrichtung Heimerzheim an.

Nach der Änderung im Schulbusverkehr wird sie besonders von Schulkindern genutzt – allerdings ist die Aufstellfläche zu klein. Um die Fläche zu vergrößern, will die Gemeinde in Absprache mit dem Landesbetrieb Straßen die angrenzende Böschung einbeziehen. Weiter soll geklärt werden, ob ein Wartehäuschen an der Haltestelle installiert werden kann.

Vor Ort machten die Bürger an mehreren Stellen darauf aufmerksam, wie schwierig die sichere Überquerung der Schillingsstraße für Fußgänger ist, zum Beispiel von der Einmündung Waldstraße auf die andere Straßenseite zum Dorfhaus: „Wir hätten gerne einen Zebrastreifen.“ Das soll beim nächsten Verkehrstermin mit den beteiligten Behörden erörtert werden, so die Bürgermeisterin. Am Beginn der Waldstraße wurde die Parksituation auf der Mischfläche für Fußgänger und Fahrzeuge diskutiert. Anwohner beklagten, dass sie „sofort auf der Straße stehen“, wenn sie aus dem Hauseingang treten. Eine ursprünglich dunkelrote Pflasterung zur optischen Trennung von Fußgängerbereich und Fahrbahn ist kaum noch erkennbar.

Die Verwaltung will das Anliegen prüfen. Ebenso wie die Einrichtung von alternierendem Parken, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren.